Einige Tage nach dem Terroranschlag in Paris und den Vergeltungsangriffsflügen gegen die syrische Stadt Rakka wird bereits diskutiert, ob durch den Krieg mit IS ein NATO-Bündnisfall bevorstehen kann. Hier wird die durch ein breites Bündnis organisierte Demonstration am 21. November in Essen besonders wichtig:
„Kein NATO Kriegsrat in Essen - Die Kriegsgefahr gemeinsam stoppen!“, 11:57 Uhr ab Hirschlandplatz.

Im Joint Air Power Compentence Center (JAPCC) in Kalkar arbeiten Militärs an der Entwicklung neuer Szenarien und Strategien für den Luftkrieg. Einmal im Jahr treffen sie sich mit Politikern und Rüstungsproduzenten, um sich mit ihnen auszutauschen. Dies wird in diesem Jahr vom 23.-25. November in Essen stattfinden. Das Joint Air Power Competence Center führt alle Lippenbekenntnisse, das Militär heute vorrangig für humanitäre Aufgaben zuständig sei, ad absurdum. In den Papieren dieser Einrichtung ist von der Führung eines großen Krieges in Europa die Rede und von der Anwendung von Atomwaffen. Die hier entwickelten Szenarien entsprechen aktuell noch nicht der Politik der NATO, doch sie zeigen, was in den Köpfen der Militärs vorgeht und was eines Tages auch möglich werden kann.

RednerInnen: u.a. Sevim Dagdelen (MdB DIE LINKE), Petra Hinz (MdB SPD), Horst Schmitthenner (IG Metall), Matthias Jochheim (IPPNW)

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