2016-10-24

Medienerklärung

Internatioanler ethecon Black Planet Award 2016
Warren Buffet am Pranger

In diesem Herbst geht der Internationale ethecon Black Planet Award an Vorstandsvorsitzenden des US-amerikanischen Konzerns THE COCA-COLA COMPANY, Muhtar Kent, dessen Organisationschef, James Quincey, sowie die Großaktionäre der Firma, Warren Buffet und Herber A. Allen. ethecon stellt mit diesem jährlichen Schmähpreis Personen an den Pranger, die in schockierender Weise menschliche Ethik im Spannungsfeld Ethik & Ökonomie mit Füßen treten und derart den Ruin und die Zerstörung unseres Blauen Planeten betreiben.

Warren Buffet gehört mit einem geschätzten Vermögen von 63,5 Milliarden US-Dollar zu den reichsten Männern der Welt und wird als „Superstar des Kapitalismus“ gefeiert. Er lässt sein riesiges Vermögen von dem von ihm geleiteten Investmentfonds BERKSHIRE HATHAWAY HOLDING verwalten, der von ihm geleitet wird und zu 30 Prozent ihm gehört. Buffet wird als „Orakel von Omaha“ und „Mozart der Finanzwelt“ heroisiert. Dabei ist er als Großaktionär massgeblich verantwortlich für die Vergehen und Verbrechen, die von „seinen Konzernen“ im Namen der Profite begangen werden.

Mit Aktien im Wert von über 10 Milliarden USD hält Buffet mehr als 9 Prozent an COCA COLA und ist damit der mit Abstand größte Eigentümer des Brause-Konzerns. Es wird kolportiert, dass Buffet schon im Alter von 6 Jahren COKE im Sechserpack für 25 Cent gekauft, dann die Flasche einzeln für 5 Cent weiterverkauft und so 20 Prozent verdient hätte.

Weiterhin hält der ehemalige Direktor von COCA COLA und heutige Präsident der Investmentfirma ALLEN & COMPANY INC., Herbert A. Allen, rund 20 Millionen Aktien des Konzerns (ca. 0,5 %). Allen stimmt sich stets eng mit Buffet ab.
Neben Warren Buffet und Herbert A. Allen als maßgeblcihe Großaktionäre von COCA COLA tragen die Verantwortung für die Geschäfte von COCA COLA die führenden Manager von COCA COLA, der Vorstandsvorsitzende Muhtar Kent und dessen Organisationschef James Quincey. Sie sind es, die in erster Linie verantwortlich sind für Entscheidungen und Handeln von COCA COLA, ihnen gehört zu wesentlichen Teilen der Konzern, sie leiten die Firma.
Auf ihr Konto gehen der Ruin der menschlichen Gesundheit und die Zerstörung der Umwelt im großen Stil, ja selbst der Tod vieler Menschen. Sie stellen nicht nur eine Gefahr für den Frieden und die Menschenrechte dar, sondern auch für die Demokratie, die Ökologie und die Menschheit insgesamt. Sie handeln zum Vorteil persönlicher Macht und privater Bereicherung. Dafür treten sie Moral und Ethik mit Füßen und nehmen den Untergang der Erde als Schwarzer Planet in Kauf.

Aus der Fülle der im Nominierungsverfahren für die Verleihung des Internationalen ethecon Black Planet Award 2016 an Warren Buffet, Herbert A. Allen, Muhtar Kent und James Quincey recherchierten Fakten seien beispielhaft genannt:
- Wasser ist ein Menschenrecht und für alles Leben auf der Welt existenziell wichtig. Doch COCA COLA raubt in aller Welt das Trinkwasser. Für einen Liter COLA werden neun Liter Wasser benötigt. Im Jahr 2013 wurden alleine 140,6 Milliarden Liter sauberes Wasser abgepumpt. Zynischer Weise bietet COCA COLA den Menschen dann Wasser in Flaschen für teures Geld an. In armen Ländern eine Katastrophe: Der Wasserentzug lässt die Felder verdörren und führt zu Hunger und Tod; der Raub sauberen Wassers zwingt die Menschen, die sich wegen ihrer Armut kein Markenwasser in Flaschen leisten können, verschmutztes Oberflächenwasser zu trinken und macht sie krank.
- Auch dass COCA COLA selbst nicht gesund ist, ist bekannt. U.a. hat der Verzehr des Getränkes nachweislich negativen Einfluss auf den Knochenbau, denn das in der Brause enthaltene Phosphor sorgt dafür, dass ist für die menschlichen Knochen wichtige Calcium nicht ausreichend aufgenommen werden kann. Deshalb ist es mehr als fraglich, warum COCA COLA Sponsor des internationalen Sporte und auch der Olympiade ist.
- In Kolumbien nimmt das Ausmaß der Verbrechen von COCA COLA monströse Züge an: Seit 2002 wurden dort 470 Gewerkschafter_Innen ermordet.

ethecon sieht im Handeln von Muhtar Kent, James Quincey, Herbert A. Allen und Warren Buffet den Vorständen und Großaktionär_innen von COCA COLA, einen schockierenden Beitrag zu Ruin und Zerstörung des Blauen Planeten. Für diese erschreckende Missachtung und Verletzung menschlicher Ethik schmäht ethecon - Stiftung Ethik & Ökonomie diese mit dem Internationalen ethecon Black Planet Award 2016

Die ethecon Tagung mit Festakt zur Verleihung der beiden ethecon Preise findet statt:

Samstag, 19.11.2015
Pfefferwerk Haus 13
Schönhauser Allee 176
10119 Berlin
Beginn 14.00 Uhr (Einlass 13 Uhr)

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos, aber anmeldepflichtig
ethecon vergibt jährlich zwei Preise. Neben dem Internationalen ethecon Black Planet Award wird der Internationale ethecon Blue Planet Award verliehen.
Mit diesem Preis werden Menschen geehrt, die in herausragender Weise menschliche Ethik im Spannungsfeld Ethik und Ökonomie schützen und derart für den Erhalt und die Rettung unseres Blauen Planeten kämpfen. Der Internationale ethecon Blue Planet Award 2016 ehrt den Einsatz des mexikanischen Aktivisten der Gewerkschafts- und Arbeiter_innenbewegung Huberto Júarez Núnez

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ethecon - Stiftung Ethik & Ökonomie ist im Gegensatz zu den vielen Konzern-, Familien-, Kirchen-, Partei- und Staatsstiftungen eine der wenigen Stiftungen „von unten“ und folgt dem Leitmotiv „Für eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung!“. Die noch junge Stiftung sucht weitere Zustiftungen, Spenden und Fördermitglieder.
Bereits seit 2006 verleiht ethecon jährlich die beiden internationalen Positiv- und Negativ-Preise, den Internationalen ethecon Blue Planet Award für herausragenden Einsatz für Erhalt und Rettung des „Blauen Planeten“ sowie der Internationalen ethecon Black Planet Award für schockierende Verantwortung für Ruin und Zerstörung der Erde. Blue Planet PreisträgerInnen waren ua. Vandana Shiva/Indien, Uri Avnery/Israel, und Jean Ziegler/Schweiz, der Black Planet Award schmähte u.a. bereits Manager und GroßaktionärInnen der Konzerne BP/Großbritannien, TEPCO/Japan und DEUTSCHE BANK/Deutschland und FORMOSA PLASTICS/Taiwan.
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Weitere Informationen bei:
Sarah Schneider
sis@ethecon.org
Mobil: 0157 - 58 05 09 05
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ethecon
Stiftung Ethik & Ökonomie
Schweidnitzer Str. 41
D-40231 Düsseldorf
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Fon +49 - (0)211 - 26 11 210
eMail aks@ethecon.org
Internet www.ethecon.org
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