Du findest in dieser eMail info:

1. Urantransport:
ethecon Preisträgerin 2017 an Blockade beteiligt

2. ethecon Awards 2017:
Ein hochinteressantes Programm

3. ethecon StifterInnen:
Traditionelles Treffen am 17.11.

4. Katalonien:
ethecons Hausbank kündigt Zusammenarbeit mit Spanien

5. TEPCO:
Black PA Preisträger 2011 muss Opfer entschädigen!

6. Klimagipfel:
Etwas läuft gehörig falsch beim Klima unseres Planeten

7. Gesucht:
FörderInnen & StifterInnen

Newsletter kostenlos abonnieren

 

Guten Tag,
zum Start einen Film-Tipp: Nicht nur wir kämpfen gegen Großkonzerne und für einen Blauen Planeten. Auch die Bewohner des Dorfes Mals in Oberitalien führen diesen Kampf. In beeindruckender Weise wie der Film zeigt. Vielleicht sollten sie für einen Blue Planet Award nominiert werden?
Mittlerweile läuft der Countdown zur Verleihung der beiden Internationalen ethecon Awards 2017 auf Hochtouren. Der aktuelle politische Festbeitrag und weitere spannende Programmpunkte sind untr Dach und Fach. Noch mehr Gründe am 18.11. in Berlin dabei zu sein. Etwa 30% aller Plätze der Veranstaltung sind bereits gebucht. Am besten jetzt direkt anmelden.
Unsere für den Internationalen ethecon Blue Planet Award 2017 nominierte Preisträgerin Hanna Poddig schaffte es erneut, mit weiteren AktivistInnen einen Urantransport auf der Strecke zwischen Münster und Gronau lahm zu legen. Eine mutige Aktion. Mehr dazu weiter unten.
Und noch eine gute Nachricht: In den letzten Wochen sind vier neue ZustifterInnen zu ethecon gestoßen und stärken unsere weiter. Damit haben wir mittlerweile knapp 60 ZustifterInnen. Schon mal über zustiften nachgedacht? Mehr in dieser ethecon Mail Info weiter unten.
In eigener Sache: Neben Zustiftungen brauchen wir Verstärkung im ehrenamtlichen ethecon Team. Vor allem für die Betreuung unserer Homepage und die verschiedenen Social Media Kanäle. Wer möchte helfen? Hier melden.
Mit solidarischen Grüßen
Anabel Schnura
ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie
www.ethecon.org / info@ethecon.org
Nicht vergessen:
Viele weitere wichtige Informationen und Petitionen gibt es auf unserer Facebook-Kampagnenseite. Solltest du einen eigenen Facebook-Account haben, dann drück doch bitte unbedingt auf unserer Facebook-Seite den-„Gefällt mir“-Button und unterstütze uns als „Fan“. Und empfehle uns bitte weiter!

 

1. Urantransport:
ethecon Preisträgerin 2017 an Blockade beteiligt

Eine Gruppe von Antiatom-AktivistInnen protestierte am 5. Oktober 2017 gegen die Urananreicherungsanlage in Gronau. Gegen 17:45 Uhr ketteten sich zwei AktivistInnen vor dem Zug an, zwei weitere dahinter. Mit dieser Aktion zwischen Münster und Gronau erreichten sie, dass der Zug am Zielort mit erheblicher Verzögerung ankam.
Das Anliegen der Gruppe war unter anderem, auf die unbefristete Betriebsgenehmigung der Anlage aufmerksam zu machen, durch die das Werk in Gronau vom Atomausstieg ausgenommen ist.
Ein weiteres Ziel war es, die menschen- und umweltverachtende Uranverarbeitung zu unterbrechen. Eine Aktivistin mahnt: „Die Produktion von Atomstrom muss jetzt eingestellt werden. Der Prozess ist nicht ohne massive Zerstörung von Lebensräumen, erhebliche Unfallgefahren und unfassbare Mengen hochgefährlichen und unendlich lang strahlenden Abfalls möglich; wie auch bei jedem anderen profitorientierten, industriellen Prozess wird Zerstörung als Kollateralschaden nicht nur hingenommen, sondern als unabdingbar dargestellt und durchgesetzt. Wir werden uns solange gegen Atomenergie zur Wehr setzten, bis die letzte Atomanlage stillgelegt ist.“
ethecon begrüßt die Teilnahme von Hanna Poddig an der Aktion und ist stolz auf die nominierte Preisträgerin des Internationalen ethecon Blue Planet Award 2017. Hanna Poddig riskierte bereits mehrmals ihr Leben7 und verteidigt ungeachtet ihrer eigenen Sicherheit Menschen- und Umweltrechte.
Hanna Poddig wird der Preis in Berlin verliehen. Sie ist perönlich anwesend und Du kannst dabei sein:
SAVE THE DATE
Samstag, 18.11.2017
14 Uhr bis 18 Uhr (Einlass ab 13 Uhr)
Pfefferwerk, Haus 13, Großer Saal
Schönhauser Allee 176, 10119 Berlin
Achtung
Damit auch Menschen mit schmalem Finanzbudget teilnehmen können, ist die Teilnahme ist kostenfrei.
Damit wir die hohen Kosten finanzieren können, bitten wir um eine freiwillige TeilnehmerInnen-Spende ab 20 Euro aufwärts.
Jetzt anmelden
Es gibt ca. 200 Plätze. Nach den Erfahrungen der Vorjahre, sind die Plätze rasch weg. Deshalb am besten jetzt direkt anmelden (Spende nicht vergessen/siehe vorheriger Absatz).
ethecon Fördermitglieder werden bei der Anmeldung bevorzugt.
Fördermitglieder erhalten einen fest reservierten Platz, alle anderen Anmeldungen kommen in der Reihenfolge der Anmeldung auf eine Warteliste. Gib deshalb bei der Anmeldung unbedingt an, falls Du Fördermitglied bist. Werde hier Fördermitglied, falls Du es noch nicht bist.
Hier anmelden
Damit die Anmeldung verbindlich registriert werden kann, benötigen wir
- die komplette Postanschrift aller angemeldeten Personen
- eine Angabe zur freiwilligen TeilnehmerInnen-Spende
- die Angabe über eine ev. Fördermitgliedschaft bei ethecon
Jetzt direkt anmelden(Spende nicht vergessen/siehe oben).
=> Bitte lade auch Bekannte und FreundInnen ein.

2. ethecon Awards 2017:
Ein hochinteressantes Programm

Die Tagung rückt näher. Nur noch knapp vier Wochen. Zeit den ersten Schleier zu lüften, was die TeilnehmerInnen alles erwartet:
Verleihung der beiden ethecon Awards 2017
Natürlich werden die beiden diesjährigen ethecon Preise verliehen. Sie sind bereits offizielle verkündet und begründet (siehe ethecon Blue Planet Award 2017 hier und ethecon Black Planet Award 2017 hier ). Die Schmährede für die üblen Preisträger von RHEINMETALL und die Laudatio für die Friedens- und Umweltaktivistin Hanna Poddig sind bereits gesetzt. Auch die Dankrede der Preisträgerin wird sich sehr spannend werden.
USA First! Alarmstufe Rot für das Klima.
Traditionell begleiten wir die jährliche Verleihung der ethecon Preise mit einem spannenden Beitrag zu einem topaktuellen Thema. Diesmal wird Dr. Helmut Selinger vom bekannten Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung zu aktuellen Fragen des Klimawandels sprechen.
Filmpremiere „Sie scheuen den Pranger!“
Es wird eine Premiere von zwei Kurzdokumentationen zu den öffentlichen Aktionen zur Übergabe der ethecon Black Planet Awards 2015 und 2016 geben, die vergangenen Herbst an die Preisträger von DOW CHEMICAL und in diesem Frühjahr an die Preisträger von COCA COLA in den USA überbracht wurden.
Kultur & Imbiss
Darüber hinaus gibt viele spannende bzw. auch unterhaltsame Beiträge: Politische Live-Musik von Sascha Salossi, die Fotoshow „Leben einzeln und frei“ von Maraike Schnura undundund. Da darf natürlich ein vegetarischer Imbiss nicht fehlen.
SAVE THE DATE
Samstag, 18.11.2017
14 Uhr bis 18 Uhr (Einlass ab 13 Uhr)
Pfefferwerk, Haus 13, Großer Saal
Schönhauser Allee 176, 10119 Berlin
Achtung
Damit auch Menschen mit schmalem Finanzbudget teilnehmen können, ist die Teilnahme ist kostenfrei.
Damit wir die hohen Kosten finanzieren können, bitten wir um eine freiwillige TeilnehmerInnen-Spende ab 20 Euro aufwärts.
Jetzt anmelden
Es gibt ca. 200 Plätze. Nach den Erfahrungen der Vorjahre, sind die Plätze rasch weg. Deshalb am besten jetzt direkt anmelden (Spende nicht vergessen/siehe vorheriger Absatz).
ethecon Fördermitglieder werden bei der Anmeldung bevorzugt.
Fördermitglieder erhalten einen fest reservierten Platz, alle anderen Anmeldungen kommen in der Reihenfolge der Anmeldung auf eine Warteliste. Gib deshalb bei der Anmeldung unbedingt an, falls Du Fördermitglied bist. Werde hier Fördermitglied, falls Du es noch nicht bist.
Hier anmelden
Damit die Anmeldung verbindlich registriert werden kann, benötigen wir
- die komplette Postanschrift aller angemeldeten Personen
- eine Angabe zur freiwilligen TeilnehmerInnen-Spende
- die Angabe über eine ev. Fördermitgliedschaft bei ethecon
Jetzt direkt anmelden(Spende nicht vergessen/siehe oben).
=> Bitte lade auch Bekannte und FreundInnen ein.

3. ethecon StifterInnen:
Traditionelles Treffen am 17.11. in Berlin

ethecon ist ein besonderes, ein außergewöhnliches Stiftungsprojekt. Wir sind angetreten, den mächtigen Konzern- und anderen Stiftungen von reichen Familien, des Staates, der Parteien und der Kirchen eine unabhängige „Stiftung von unten“ entgegen zu setzen.
Es sind für ethecon keine Reichtümer nötig, jede/r kann bereits mit kleinen Beträgen ab 20 Euro monatlich zustiften und trotzdem entsteht eine große und wirkungsvolle Stiftung, die noch in weiter Zukunft wirken wird. Denn das ist das besondere von Stiftungen: Das Stiftungsvermögen bleibt über die Jahrzehnte und Jahrhunderte im Wert erhalten und sichert so, dass Stiftungen quasi ewig arbeiten. Auch dann noch, wenn die heute lebenden Generationen längst gestorben sind.
So wird es möglich, mit ethecon den Kindern, Enkeln und Urenkeln zu zeigen, dass es auch vor ihnen Menschen gab, die ihre Verantwortung für diesen unseren Planeten ernst genommen haben und gegen Konzernmacht und kapitalistische Menschenverachtung gekämpft haben. Und ihnen als starke konzern- und kapitalismuskritische Stiftung beiseite zu stehen bei ihren Kämpfen. Denn eins ist klar, die Stiftungen der Reichen unterstützen den Einsatz für Frieden, Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit in keinster Weise.
Traditionell treffen sich die StifterInnen von ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie am Vorabend der jährlichen Preisverleihung mit den AktivistInnen der Stiftung in Kuratorium und Vorstand zu einem veganen Abendessen. Zum Plaudern und Kennenlernen. So halten wir es bereits seit 2006, als wir - damals noch im kleinen Kreis weniger GründungsstifterInnen - unsere Preise noch in der legendären Ufa-Fabrik in Berlin verliehen haben.
Beim diesjährigen Treffen der ethecon StifterInnen wird auch die Preisträgerin des Internationalen ethecon Blue Planet Award 2017 als Ehrengast anwesend sein. Ebenfalls eine Tradition.
Die aktuell 56 (Zu)StifterInnen von ethecon treffen sich mit den Vorständen und KuratorInnen
Freitag, 17.11.2017,20 Uhr
Nebenraum Schankhalle 3. Etage


Schönhauser Allee 176, 10119 Berlin
Die persönliche Einladung ergeht parallel zu diesem eMail Newsletter. Auch hier gilt es, sich rasch anzumelden, damit alles gut geplant werden kann.
Falls Sie Interesse an einer Zustiftung haben - unten in Punkt 7 gibt es weitere Informationen.

4. Katalonien:
ethecons Hausbank kündigt Zusammenarbeit mit Spanien

In Katalonien kam es zu bürgerkriegsähnliche Zuständen auf den Straßen. Grund war, dass die katalonische Regierung am 01.10. das Referendum zur Unabhängigkeit trotz des Verbots und der Drohungen von Polizei und Staat der spanischen Zentralregierung durchgeführt hat.
Trotz des Verbots und trotz des brutalen Eingreifens von spanischer Nationalpolizei und Guardia Civil und trotz der von der spanischen Zentralregierung beschlagnahmten Wahlurnen mit etwa 0,9 Mio. Stimmen wurden mehr als 2 Millionen Stimmen in Katalonien ausgezählt. Aufgerufen waren 5,3 Millionen Wahlberechtigte.
Mehr als 90 Prozent der Wahlbeteiligten sprachen sich für die Gründung einer unabhängigen Republik aus. Wobei nur etwa 8 Prozent dagegen stimmten. Die weiteren zwei Prozent waren ungültige oder leere Stimmzettel. Klar wurde: Millionen von Katalanen für einen unabhängigen Staat gestimmt.
Von der Regierung in Madrid wurde mit allen Mitteln versucht, das Referendum zu verhindern. So wurden Internetverbidungen gekappt, PolitikerInnen verhaftet und gegen BürgermeisterInnen ermittelt. Diese Zustände haben nichts mehr mit Demokratie zutun.
Am Wahltag selber schossen spanische Einsatzkräfte in Kampfuniform mit Gummigeschossen auf die WählerInnen und die zivile Bevölkerung. Die Katalanische Polizei und Feuerwehren stellten sich schützend vor Bevölkerung. Die spanischen Sondereinheiten stürmten Wahllokale und schlugen mit Gummiknüppeln auf hilflose Menschen ein, die ihre demokratischen Rechte wahrnehmen wollten.
Die Situation in Katalonien ist eskaliert und hat nichts mehr mit Demokratie zu tun.
Aus diesem Grund entschied sich eine der beiden Hausbanken von ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie, die EthikBank aus Freiberg, Spanien aus dem Anlageuniversum der Bank auszuschließen. Das Geldinstitut stellt fest: „Bis auf Weiteres wird die EthikBank kein Geld mehr in Spanien investieren.“
Klaus Euler, Chef der EthikBank fasste zusammen, dass sich in einem Referendum dieser Art auf friedliche Art und Weise der unmittelbare Wille des Volkssouveräns ausdrücke, damit habe sich eine Regierung auseinanderzusetzen anstatt gewaltsam dagegen vorzugehen.

5. TEPCO:
Black PA Preisträger 2011 muss Opfer entschädigen!

Unmittelbar nach der Katastrophe in Fukushima klagte ethecon den verantwortlichen Konzern Tepco an. Im selben Jahr wurde die für die „größte Atomkatastrophe der Menschheitsgeschichte“ verantwortlichen Manger und Großaktionäre von TEPCO mit dem Internationalen ethecon Black Planet Award 2011 öffentlich an den Pranger gestellt. Eine Woche lang fanden rund um die TEPCO-HV im Juni 2012 in Japan zahlreiche Aktionen und auch eine große Massendemonstration mit vielen Hunderttausend Menschen statt. Dabei wurde der Schmähpreis den angeprangerten Personen überbracht.
Sechs Jahre später stellt nun ein japanisches Gericht die Mitschuld des Staates und des Betreiberkonzerns an dem Unglück fest. Seit 2002 wusst die Regierung bereits, dass von einem Risiko aufgrund eines möglichen Tsunamis ausgegangen werden musste. Für das Bezirksgericht in Fukushima steht fest, dass die Regierung seit diesem Zeitpunkt den Konzern hätte auffordern müssen Sicherheitsmaßnahmen zu verbessern.
In einer der größten von insgesamt 30 Sammelklage klagten 3.800 Bürger. Es wurde eine monatliche Entschädigung von umgerechnet je 380 Euro pro Person durchgesetzt. Diese Zahlungen sollen solange fließen bis die Strahlung auf den Stand vor der Katastrophe im März 2011 gesunken ist.
Dieses Urteil ist bereits das Zweite von Dreien, welches ein Stück mehr Gerechtigkeit für die Opfer von Fukushima bringt. Im März 2017 entschied ein anderes Gericht, dass sich sowohl Tepco als auch der Staat der Nachlässigkeit schuldig machten. Der damalige Gerichtsbeschluss erklärte, dass der massive Tsunami sowie die Risiken der Überflutung der Kraftwerk-Anlage vorhersehbar gewesen sind. Das Gericht stützte sich dabei auf einen Regierungsbericht aus dem Jahr 2002. Dort wurde klar, dass eine 20-prozentige Wahrscheinlichkeit besteht, dass innerhalb der nächsten 30 Jahre ein Erdbeben der Magnitudenstärke 8 einen Tsunami vor der Nordost-Küste Japans auslösen könne.
Die beiden klaren Verurteilungen sind ein großer Erfolg, da auch den japanischen Staat schuldig gesprochen und zu Schadenersatzzahlungen verurteilt wurde.
Trotz des Widerstands in der Bevölkerung und ungeachtet dieser Urteile, hat Japans Atomaufsicht Anfang Oktober erstmals seit dem Unglück von Fukushima zwei neue Reaktoren von Tepco für sicher erklärt. Dabei erklärte die Atomregulierungsbehörde, dass zwei Reaktoren des Atommeilers Kashiwazaki-Kariwa an der Küste Japans die nach dem Unglück von Fukushima verschäften Sicherheitsauflagen erfüllt hätten. Das Atomkraftwerk Kashiwazaki-Kariwa ist das größte der Welt und birgt entsprechende Gefahren.
Der Widerstand geht weiter. Mehr als 12.000 Menschen haben mittlerweile gegen den Konzern und den Staat geklagt. Landesweit stehen ähnliche Klagen von Betroffenen der Katastrophe gegen Tepco und die Regierung aus.
ethecon unterstützt die Opfer von Fukushima. Durch die Schmähung im Jahr 2011 durch den Internationalen ethecon Black Planet Award haben wir den Betroffenen deutlich gemacht, dass wir in ihrem Kampf an ihrer Seite stehen. Eins unserer Projekte, bei dem wir bis heute mithelfen ist das selbstverwaltete Kinderkrankenhaus in der Präfektur Fukushima. Eine weiteres Engagement von uns ist die Kampagne TEPCO stoppen!
--
: 6
Klimagipfel:
Etwas läuft gehörig falsch
Vom 7. Bis 16 November finden die internationalen Klimaverhandlungen zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommen in Bonn statt. In umittelbarer Nähe des Tagungsortes befindet sich die größte CO2-Quelle Europas. Das rheinische Braunkohlerevier. Die Braunkohle ist der klimaschädlichste aller Energieträger. Braunkohlekraftwerke stoßen ungefähr dreimal soviel Kohlendioxid aus wie Gaskraftwerke. Bei der Verbrennung von Braunkohle entsteht nicht nur Kohlendioxid sondern auch auch gesundheitsschädliche Emissionen von Schwefeldioxid, Stickoxiden, Feinstaub und Schwermetallen. Deutschland ist der Weltmeister wenn es um die Förderung von Braunkohle geht. Um Braunkohle abzubauen werden Landschaft auf vielen Quadratkilometern komplett zerstört. Zugleich zählt die Braunkohle zu den größten Klima-Killern unserer Zeit.
Die Auswirkungen des Klimawandels sind schon heute spürbar und treffen vor allem diejenigen Menschen und Länder, die ihn am wenigstens verursacht haben. Unsere Bundesregierung passt ihren Klimaschutzplan, trotz des Wissens und der Proteste in der Bevölkerung, den Interessen der Braunkohle-Industrie an. Seit knapp einem Jahr sitzt im Weißen Haus mit Donald Trump sogar ein Präsident, der den Klimawandel für eine Lüge hält. Alle Klimaschutzprogramme, die Obama in die Wege geleitet hat macht Donald Trump per Dekret rückgängig.
Um katastrophale Folgen des Klimawandels zu verhindern, muss die Kohle im Boden bleiben! All das sind Gründe für mehr Klimaschutz zu protestieren. Verschiedene Organisationen/Parteien wie attac, BUND, DIE LINKE und Bündins 90/Die Grünen rufen zu gemeinsamen Protesten auf. Am 4. November findet die Auftakt Demonstartion in Bionn statt. Unter dem Motto: „Klima schützen – Kohle stoppen! Rote Linie gegen Kohle“ machen BürgerInenn ihren Protst deutlich und fordern einen schnellen und sozialverträglichen Kohleausstieg und eine entschlossene und gerechte Klimapolitik.
ethecon unterstützt diesen Aufruf zur Demonstration zur Weltklimakonferenz. Die Petition dazu findet Ihr hier.
Am 18. November - unmittelbar nach dem internationalen Klimagipfel und den internationalen Protesten in Bonn - wird ethecon in Berlin anlässlich der Verleihung der beiden Internationalen ethecon Awards 2017 auch den politischen Klima-Verbrecher Nr. 1 beim Namen nennen:
USA First! Alarmstufe Rot für das Klima.
Die Klagerede wird Dr. Helmut Selinger vom bekannten Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung sprechen.
SAVE THE DATE
ethecon Awards 2017
mit Klima-Anklage und Verleihung der beiden Internationalen ethecon Awards 2017 an die Verantwortlichen von RHEINMETALL und die Friedens- und Umweltaktivistin Hanna Poddig
Samstag, 18.11.2017
14 Uhr bis 18 Uhr (Einlass ab 13 Uhr)
Pfefferwerk, Haus 13, Großer Saal
Schönhauser Allee 176, 10119 Berlin
Jetzt anmelden
Damit die Anmeldung verbindlich registriert werden kann, benötigen wir (siehe auch oben Pos. 2)
- die komplette Postanschrift aller angemeldeten Personen
- eine Angabe zur freiwilligen TeilnehmerInnen-Spende
- die Angabe über eine ev. Fördermitgliedschaft bei ethecon
Jetzt direkt anmelden (Spende nicht vergessen/siehe oben).
--
: 7
Erfolg:
Weitere vier Zustiftungen
Wenn Sie sich auf unserer Webseite die Meldungen, die Medieninformationen und die Newsletter ansehen, oder unsere Aktivitäten bei Facebook, Twitter oder Youtube nachvollziehen, dann können Sie sehen, dass wir zwar eine kleine Stiftung sind, aber trotzdem bereits viel bewegen. Immer wieder bitten wir Sie um Ihre Spende, besser noch um eine Fördermitgliedschaft.
Heute wollen wir Sie um Ihre Zustiftung bitten.
Zustiftungen tätigen nur die Reichen - so die allgemeine Meinung. Wir haben den Gegenbeweis angetreten. Wir haben eine konzern- und gesellschaftskritische Stiftung errichtet. Und zwar als „kleine Leute“. Eine „Stiftung von unten“. Nach dem Motto: „Viele kleine Zustiftungen ergeben eine starke Stiftung!“
ethecon - Stiftung Ethik & Ökonomie ist eine ungewöhnliche Stiftung. Alternativ, konzernkritisch und systemverändernd. Mittlerweile unterstützen fast 60 ZustifterInnen das Stiftungsprojekt.
Warum ausgerechnet eine Stiftung? Eine Stiftung wirkt im Gegensatz zu anderen Organisationen weit über den Generationenwechsel und eignet sich deshalb ganz besonders, wenn es um die Zukunft unseres Planeten, um die Zukunft unserer Kinder und Enkel geht. Dank des brutalen Kapitalismus droht die Erde zu kollabieren. Alles, was Konzerne und ihre Handlanger in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft heute verbrechen, trifft nicht nur uns, sondern noch viel mehr die nach uns kommenden Generationen. Die Stiftung soll hier Kontinuität des Widerstandes schaffen. Über den Wechsel der Generationen hinaus.
In den letzten Wochen sind wieder vier neue ZustifterInnen zu uns gestoßen. Vielleicht ist das auch für Sie etwas. Handeln Sie jetzt.
Zustiftungen sind ab 5.000 Euro möglich. Sie können hier zustiften. Oder via Online-Formular.
Es geht aber auch kleiner: Die 5.000 Euro können auch in einer Ansparzustiftung mit monatlichen Raten ab 20 Euro angespart werden. Werden Sie Anspar-ZustifterIn hier. Oder via Online-Formular.
Nicht unwichtig: Alle Zustiftungen an ethecon werden steuerwirksam bescheinigt und können - falls eine Steuererklärung gemacht wird - über Steuerersparnisse je nach persönlichem Steuersatz zum wesentlichen Teil refinanziert werden.
Wenn Sie zuvor erst einmal mehr Info über uns und unsere Stiftung wollen, dann bestellen Sie einfach unsere Stiftungsbroschüre „Für eine Welt ohne Ausbeutung und ohne Unterdrückung“. Natürlich kostenlos (Spende erbeten). Oder hier den Jahresbericht 2016.
Alle Broschüren und Jahresberichte finden Sie hier, auf unserer Internetseite hier.

Druckansicht      zurück nach oben
Facebook Twitter YouTube Flickr
Online spenden!