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[ethecon email info] 11-05-27

Guten Tag,

der Evangelische Kirchentag ist nicht nur ein Treffen der Christen, sondern er ist das in Deutschland wohl größte Treffen der sozialen Bewegungen. Friedensbewegung, Menschenrechtsorganisationen, Umweltinitiativen, politische Organisationen aller Couleur - sie alle treffen sich auf dem großen „Markt der Möglichkeiten“ vom 2. bis 4. Juni in Dresden. Wir sind dabei. Mehr dazu weiter unten in dieser ethecon email info.

Bevor wir nach Dresden fahren, nehmen wir aber erst mal morgen an den Demonstrationen „Atomkraft: Schluss!“ teil: In 21 Städten wird den Forderungen nach einem sofortigen Ausstieg - und nicht erst 2022 - Nachdruck verliehen. Fahren bitte auch Sie morgen zur nächstgelegenen Demonstration.

Unser Call für die PreisträgerInnen unserer beiden Internationalen ethecon Preise 2011 wird bald beendet. Informationen dazu weiter unten in dieser ethecon email info.

Und auch Neues von Tony Hayward, der mit einigen anderen der Verantwortlichen bei BP mit dem ethecon Black Planet Award 2010 an den internationalen Pranger gestellt wurde. Tony Hayward war einer der Verantwortlichen der BP-Katastrophe im Golf von Mexiko. Er bleibt sich treu und wechselt zum Verbrecher-Konzern GLENCORE. Mehr dazu weiter unten in dieser ethecon email info.

Tipp für unsere LeserInnen aus Berlin und Umgebung: heute beginnt in der Kulturbrauerei das diesjährige ND-Pressefest. Mit einem interessanten Programm bis Sonntag, 29. Mai.

Mit solidarischen Grüßen
Axel Köhler-Schnura / Bettina Schneider
ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie
www.ethecon.org / info@ethecon.org

* „ethecon“ ist die Zusammensetzung der englischen Begriffe „ethics“ (Ethik) und „economics“ (Ökonomie). Mehr zu „ethecon - Stiftung Ethik & Ökonomie“ am Ende dieser eMail und auf unserer Internetseite.

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Sie finden in dieser ethecon email info
(hier nur die Überschriften, die Artikel weiter unten in dieser eMail):

: 1
ethecon:
Beim Kirchentag in Dresden

: 2
Call 2011:
Frist für Nominierungen endet

: 3
FRONTEX:
Verbrechen an Flüchtlingen im Tatort

: 4
Bradley Manning:
Schon ein Jahr Haft ohne Prozess

: 5
GLENCORE:
Die Verbrechen des Rohstoff-Konzerns

: 6
BP-Konzern:
18.6. Aktion gegen Teersand- Abbau

: 7
Etappenziel:
Eine dreiviertel Million Euro

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: 1
ethecon:
Beim Kirchentag in Dresden

ethecon - Stiftung Ethik & Ökonomie wird am 33. Evangelischen Kirchentag in Dresden teilnehmen. Für einen eigenen Auftritt reicht es noch nicht, so haben wir zusammen mit einigen anderen fortschrittlichen Stiftungen des Netzwerks Wandelstiften vom 2. bis 4. Juni einen gemeinsamen Stand. Dieser befindet sich auf dem „Markt der Möglichkeiten“ im Festzelt V3, Standnummer ist C11. Er liegt im Marktbereich 3 („Welt und Umwelt“) auf dem Volksfestplatz Pieschener Allee an der Marienbrücke. Wir hoffen dort viele neue Interessenten und Unterstützer zu finden.

Sollten Sie aus der Umgebung von Dresden kommen und/oder am Kirchentag teilnehmen, dann kommen Sie doch vorbei und besuchen Sie uns dort! Sie haben die Möglichkeit, Material und Informationen von uns zu erhalten und einige unserer Partner im Wandelstiften-Bündnis näher kennenzulernen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

: 2
Call 2011:
Frist für Nominierungen endet

Jährlich im November vergibt ethecon - Stiftung Ethik & Ökonomie auf einem großen Festakt in Berlin zwei internationale Preise. Den Internationalen ethecon Black Planet Award und den Internationalen ethecon Blue Planet Award. Jährlich im März ergeht der Aufruf zur Nominierung. Vorgeschlagen werden können für den ethecon Blue Planet Award Personen, die sich in herausragender Weise für Rettung und Erhalt unseres Blauen Planeten einsetzen, und für den ethecon Black Planet Award Personen, die in schockierender Weise Zerstörung und Ruin unseres Blauen Planeten betreiben.

Am 30. Mai, also am kommenden Montag, endet die Frist für unseren diesjährigen Call. Wer noch Vorschläge für den ethecon Blue Planet Award 2011 oder den ethecon Black Planet Award 2011 einreichen möchte, der sollte sich damit beeilen.

Bitte beachten Sie in diesem Fall, welche Informationen und Kontaktdaten wir für eine offizielle Nominierung benötigen. Die Übersicht dazu finden Sie im Call 2011.

Nominierungen, die für die ethecon Preise 2011 noch berücksichtigt werden sollen, müssen entweder den Poststempel vom 30. Mai tragen, oder an diesem Tag bis Mitternacht an unsere eMail-Anschrift mailto:info@ethecon.org geschickt werden. Andernfalls können Sie erst für das Jahr 2012 gelistet werden.

Unter den bisher vorgeschlagenen Negativ-Preisträgern befinden sich übrigens der für die Atomkatastrophe in Fukushima verantwortliche japanische TEPCO-Konzern, die europäische Grenzschutzagentur FRONTEX und der GLENCORE-Konzern. Zu den beiden Letzteren lesen Sie bitte auch Punkt 3 und Punkt 5 dieser ethecon email info.

Die Preisübergabe erfolgt im Rahmen der diesjährigen ethecon Tagung in Berlin am Samstag, 19. November 2011.

: 3
FRONTEX:
Verbrechen an Flüchtlingen im Tatort

Auf der ethecon Tagung im vergangenen November erhielt Elias Bierdel den Internationalen ethecon Blue Planet Award 2010. U.a. wurde er für sein Engagement gegen das FRONTEX-Regime an Europas Außengrenzen ausgezeichnet. Selbst die EU spricht von zwei- bis dreitausend Flüchtlingen, die dort jährlich sterben. Die Dunkelziffer ist um ein Vielfaches höher. In einer Erklärung „Fluchtursachen bekämpfen“ haben Vorstand und Kuratorium von ethecon bereits im Jahr 2006 ausführlich zu den Verbrechen von FRONTEX Stellung genommen.

Am Sonntag, 15. Mai, wurden Millionen von Fernsehzuschauern mit der Lage an den Grenzen, mit dem Flüchtlingselend und mit FRONTEX konfrontiert. Die ARD strahlte unter dem Titel „Der illegale Tod“ einen Tatort zu diesem Thema aus.

Immer mehr Millionen von Menschen sind auf der Flucht - vor Krieg, Unterdrückung, Armut, Natur- und sonstigen Katastrophen. Sie erhoffen sich anderswo ein besseres Leben. Zumeist geht es um das nackte Leben. Manche von ihnen finden an einem anderen Ort, in einem anderen Land Zuflucht. Andere stranden in Flüchtlingslagern. Wieder andere scheitern an den Grenzen, die sie zu überwinden versuchen. Viele sterben auf dem Weg in ein vermeintlich besseres Leben. An der berüchtigten Mauer, die die USA nach Mexiko hin trennt, an den Grenzen der „Festung Europa“.

Der Auftrag der Grenzschutzagentur FRONTEX ist es, dafür zu sorgen, dass die Flüchtlinge an den EU-Außengrenzen scheitern. Besonders tödlich verlaufen diese Abwehrmaßnahmen im Mittelmeer und im Atlantik rund um die kanarischen Inseln. Schon weit jenseits der Hoheitsgewässer der EU werden Flüchtlingsboote aufgehalten und zurückgedrängt. Während der damalige Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble 2009 in diesem Zusammenhang von „Seenotrettungsmaßnahmen“ sprach, sieht die Realität anders aus. Die offiziell verlautbarten Zahlen werden zwar immer nach unten „korrigiert“ - Hilfsorganisationen und selbst der spanische Geheimdienst sprechen jedoch von Tausenden von Toten.

Die Boote werden auch bei stürmischer See abgedrängt und zur Umkehr gezwungen, manche sind gerammt, einige sogar beschossen worden. Diese Fälle sind belegt - und dennoch agiert FRONTEX weiter wie bisher. Die Schauplätze werden mit voller Absicht in immer größere Entfernung von Europa verlagert. Das passiert nicht nur, um damit die Grenzen „besser“ und „wirkungsvoller“ zu beschützen, sondern vor allem auch um zu vermeiden, dass die europäische Bevölkerung mitbekommt, welches Unrecht sich an den EU-Außengrenzen abspielt. Am liebsten würde FRONTEX ohne öffentliche Aufmerksamkeit agieren.

Die Verantwortlichen bei FRONTEX gehören zu den Nominierten für den diesjährigen Internationalen ethecon Black Planet Award.

: 4
Bradley Manning:
Schon ein Jahr Haft ohne Prozess

Bradley Manning ist der junge US-amerikanische Soldat, von dem angenommen wird, dass er der „Whistleblower“ ist, der WikiLeaks mit Dokumenten und Informationen über die Kriegsaktivitäten der US-Armee versorgt hat. Dabei handelt es sich nach wie vor um eine Vermutung. Nachgewiesen werden konnte das bislang nicht. Entsprechend ist auch kein Prozess gegen ihn möglich.

Was aber nichts daran ändert, dass er nunmehr bereits ein Jahr in Haft sitzt. Und dass die Todesstrafe für ihn gefordert wird. Und dass er seine Haft zu weiten Teilen unter menschenunwürdigen Umständen in Einzelhaft verbringen muss. Was hat das mit Demokratie und Rechtsstaat zu tun?

Das Verbrechen, das ihm vorgeworfen wird: die Wahrheit gesagt zu haben. Für die Ankläger ist von Geheimnisverrat die Rede, und davon, „dem Feind geholfen“ zu haben. Gerade Letzteres kann in den USA mit der Todesstrafe geahndet werden. Dabei lässt sich nicht ein einziger Fall nachweisen, in dem die von WikiLeaks verbreiteten Informationen den Gegnern der US-Armee strategische Vorteile gebracht oder zum Tod von Soldaten geführt hätten.

Allerdings leidet das Ansehen der USA, wenn Bilder veröffentlicht werden, die zeigen, wie unbewaffnete Zivilisten und Reporter von Armee-Hubschraubern aus voller Begeisterung niedergemetzelt werden (WikiLeaks-Video „Collateral Murder“). Nur: in diesem Fall leidet das Ansehen eben zurecht. Noch während seiner Wahlkampftour sprach Barack Obama von der Bedeutung von Whistleblowern für die Gesellschaft und von der Notwendigkeit ihres Schutzes. Das ist nun leider längst vergessen.

Es ist jedoch kein Zufall, dass ein anderer berühmter Whistleblower sich mit großem Engagement für Bradley Manning einsetzt. Daniel Ellsberg galt in den USA lange Zeit als „Staatsfeind Nummer 1“. Seine Veröffentlichung der geheimen „Pentagon-Papiere“ trug zur Beendigung des Vietnamkriegs und letztlich auch dem Sturz Präsident Nixons bei. Ellsberg ist schon mehrfach bei Demonstrationen für Manning verhaftet worden. Er sagt: „Ich war Bradley Manning.“ Aktuelle Informationen zum Fall Manning und Möglichkeiten, ihn zu unterstützen, finden Sie beim Bradley Manning Support Network und bei aktuellen Anlässen auf unserer Facebook-Seite.

Die USA führen Krieg - einzig für ihre ökonomischen Interessen. Ethik und Moral bleiben auf der Strecke. Deshalb ist Bradley Manning für ethecon - Stiftung Ethik & Ökonomie ein Thema.

: 5
GLENCORE:
Die Verbrechen des Rohstoff-Konzerns

Tony Hayward wurde mit dem Internationalen ethecon Black Planet Award 2010 an den Pranger gestellt. Als Vorstandsvorsitzender (CEO) hatte er die oberste Verantwortung für BP - vor, während und gerade auch nach der Deepwater Horizon-Katastrophe. Als immer deutlicher wurde, welche unglaublichen Ausmaße der bis dahin noch nicht zu stoppende Ölaustritt annehmen würde, verabschiedete sich Tony Hayward erst einmal - zu einer Segelregatta mit Freunden (Frauen waren offiziell nicht dabei / wie das mit den Frauen bei solchen „Ausflügen“ ist, wissen wir von dem Prostituierten-Skandalen bei VW und aktuell bei ERGO). Nachdem er dafür weltweit heftig kritisiert wurde, lautete sein selbstmitleidiger Kommentar: „I want my life back!“

Das wünschen sich seitdem vor allem die Betroffenen an der Küste vom Golf von Mexiko. Auch wenn nach dem Jahrestag der Explosion am 20. April die Berichterstattung zu diesem Thema wieder versiegt ist - ihr normales Leben haben die Anwohner der Region noch lange nicht zurück. Ihnen wurde als FischerInnen die Lebensgrundlage geraubt, sie haben mit gesundheitlichen Schäden zu kämpfen.

Selbst nach offiziellen Angaben wird es wohl noch ein bis zwei Jahre dauern, um die Langzeitfolgen der Ölpest und des giftigen Lösungsmittels überhaupt nur einschätzen zu können. (Wenn Sie sich unserer Kampagne gegen BP anschließen wollen, können Sie nach wie vor eine Protestmail unter dem Motto „BP stoppen!“ verschicken.)

In der Zwischenzeit ist Tony Hayward als oberster Verantwortlicher bei BP ersetzt worden. Und ausgerechnet zum Jahrestag der BP-Katastrophe in den USA ist er dafür Aufsichtsratsmitglied beim wegen seiner zahlreichen Verbrechen in aller Welt bekannten Rohstoffkonzern GLENCORE geworden. Es bewahrheitet sich wieder einmal: Gleich und Gleich gesellt sich gern!

Der schweizer GLENCORE-Konzern ist vor wenigen Tagen an die Börse gegangen. Die bekannte schweizer Menschenrechtsorganisation Erklärung von Bern (EvB) weist darauf hin, dass GLENCORE mit diesem Börsengang zwar ein paar Milliardäre macht, dafür aber Millionen in Armut hält. Ein Beispiel dafür ist Sambia, wo GLENCORE Kupfer und Kobalt abbaut. Die astronomischen Gewinne, die der Konzern damit macht, rechnet er klein: Die Steuerbehörden in Sambia sehen so gut wie nichts von den Einkünften. Die EvB rechnet nicht damit, dass sich bei GLENCORE durch den Börsengang etwas an den „skandalösen Steuerpraktiken“, der „Manipulation durch Transferpreise zwischen Tochtergesellschaften“ und der „Profitverlagerung durch Unterkapitalisierung“ ändert (Zitate: EvB).

Weitere schwere Vorwürfe gegen den GLENCORE und seine Tochterfirmen beinhalten die Aneignung markt-sensibler Informationen durch einen Maulwurf bei der EU; Nutzung kolumbianischer Gebiete, deren ursprüngliche Besitzer durch eine Terror-Kampagne der paramilitärischen Kräfte enteignet wurden, bei der es mindestens 18 Tote gab; Verschmutzung eines Flusses in Bolivien; Schwefeldioxid-Emissionen in Sambia, die 70-mal so hoch lagen wie von der Weltgesundheitsbehörde WHO maximal zugelassen. Diese Liste lässt sich fortsetzen. Sie ist lang genug, um die Nominierung der Verantwortlichen bei GLENCORE für den diesjährigen ethecon Black Planet Award zu rechtfertigen.

: 6
BP-Konzern:
18.6. Aktion gegen Teersand-Abbau

Vor allem im Zusammenhang mit der Übergabe des Internationalen ethecon Black Plant Award im April auf der Aktionärsversammlung von BP in London haben wir in vorherigen Ausgaben unserer ethecon email info die Ölgewinnung aus Teersand bereits angesprochen. Es handelt sich um eine extrem umweltschädliche Methode, die - im Vergleich zu konventioneller Ölgewinnung - ein vielfaches an CO2 verursacht. Flora und Fauna werden nachhaltig geschädigt, die Menschen in den betroffenen Gebieten erkranken massenhaft an Krebs. Zumeist sind Gebiete von Ureinwohnern betroffen, so wie in Kanada indianische Reservate oder in Papua Neuguinea die Gebiete der Indios.

Die Schäden für das Klima sind gigantisch. Kanada beispielsweise kann wegen der riesigen Gebiete, in denen Teersand abgebaut wird, keine CO2-Grenzwerte einhalten. Doch die kanadische Regierung zeigt sich unbeeindruckt. Sie hat gerade erst gedroht, die EU vor die Welthandelsorganisation zu bringen, weil der für Klimawandel zuständige EU-Kommissar den höheren CO2-Ausstoß durch Teersandabbau offiziell bestätigte. Die kanadische Regierung missachtet den Klimaschutz und hat keine Hemmungen, gegen demokratische Prozesse in der EU vorzugehen.

Die Feststellung der Klimaschädlichkeit könnte den ersten Schritt in Richtung Beendigung des Teersandabbaus bedeuten. Deshalb sollen weltweit am 18. Juni Demonstrationen und Aktionen vor kanadischen Botschaften stattfinden. Die Organisatoren des Internationalen „Stop the Tar Sands“-Tages rufen zur zahlreichen Beteiligung auf. Auch wer keine kanadische Botschaft in seiner Stadt hat, kann im Vorfeld aktiv helfen. Informationen zu kreativen Unterstützungsmöglichkeiten und Ansprechpartnern finden Sie auf der Webseite der Organisatoren (teilweise auf Deutsch, mehr noch auf Englisch). Dort können Sie in einem kurzen Video Genaueres zu diesem Thema erfahren. Die in diesem Video zu Wort kommende Greenpeace-Aktivistin Melina Laboucan-Massimo gehört übrigens zu dem Bündnis internationaler Umweltschützer, mit denen ethecon bei der Übergabe des Internationalen ethecon Black Planet Award 2010 auf der BP-Hauptversammlung in London kooperiert hat. Sie gehört zu den kanadischen Ureinwohnern - und viele Mitglieder ihrer Familie sind schon durch den Teersandabbau krank.

Werden Sie aktiv gegen eine Umweltkatastrophe, die schleichend und daher in fast völliger Stille ihren Lauf nimmt - bisher weit entfernt vom internationalen Medieninteresse. Helfen Sie mit, das zu ändern! Beteiligen Sie sich am Internationalen „Stop the Tar Sands Day“!

: 7
Etappenziel:
Eine dreiviertel Million Euro

ethecon - Stiftung Ethik & Ökonomie ist eine kleine Stiftung „von unten“. Verpflichtet den fortschrittlichen Bewegungen für Frieden, soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz. Gegründet im Jahr 2004 mit einem Stiftungskapital von gerade einmal 80 Tsd. Euro. Im Gegensatz zu den Stiftungen der Ultra-Reichen und der Konzerne getragen von vielen Menschen, die mir kleineren und auch kleinen Zustiftungen die Stiftung kontinuierlich stärken.

So freuen wir uns außerordentlich, mitteilen zu können, dass weitere Zustiftungen und Aufstockungen bei unserem Stiftungsvermögen erfolgt sind und dieses sich dadurch auf 715 Tsd. Euro erhöht hat! Im Vergleich mit den großen Konzern-, Familien- oder sonstigen Stiftungen ist das immer noch verschwindend gering. Aber dennoch wird bei ethecon Großes damit bewegt.

Die Zahl der StifterInnen teilt sich auf in fünf AnsparstifterInnen und 15 ZustifterInnen. StifterInnen haben Beträge ab 5 Tsd. Euro aufwärts in das Stiftungsvermögen eingebracht, AnsparstifterInnen sparen mit Beiträgen ab 20 Euro monatlich eine Zustiftung ab 5 Tsd. Euro aufwärts an.

Das nächste Etappenziel für ethecon ist es, die Dreiviertel-Million Euro zu erreichen. Dazu fehlen uns noch 35.000 Euro. Helfen Sie uns, diese Lücke zu schließen! Werden Sie der Stifter oder Stifterin! Machen Sie 2011 zu einem erfolgreichen Jahr für unsere Stiftung! Damit ethecon sich weiterhin für „Eine Welt ohne Ausbeutung und ohne Unterdrückung“ (Motto der Stiftungsbroschüre von ethecon) einsetzen kann.

Mit einer Zustiftung (ab 5.000 Euro) können Sie ethecon hier stärken.

Und auch mit kleinem Geldbeutel ist ein Stiftungsengagement möglich: Eine Ansparzustiftung (ab 20 Euro monatlich) kann hier eingerichtet werden.

Wenn Sie ethecon erst einmal kennen lernen möchten, dann werden Sie Fördermitglied. Auch mit Ihrer Spende leisten Sie uns eine unverzichtbare Unterstützung.

Wichtig: Alle Zuwendungen an ethecon werden steuerwirksam bescheinigt und können - falls eine Steuererklärung gemacht wird - über Steuerersparnisse je nach persönlichem Steuersatz refinanziert werden.

Wenn Sie mehr über uns wissen wollen, dann bestellen Sie hier kostenlos die ausführlichen Stiftungsbroschüre „Für eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung.“

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Es gibt in Deutschland ca. 20 Tsd. Stiftungen, international mehrere hunderttausend. Zumeist sind es Konzern-, Familien-, Kirchen-, Partei- und Staatsstiftungen, denen es in erster Linie um Macht und Geld geht, etwa den Erhalt großer Familienvermögen bzw. die Sicherung der gegebenen politischen Verhältnisse. Es gibt auch Förderstiftungen für alle möglichen Zwecke und sehr viele karitative Stiftungen, die sich um eine Vielzahl von Umweltschutz-, Gesundheits- etc. Problemen kümmern.

ethecon ist eine der wenigen Stiftungen, die sich system-, konzern- und globalisierungskritisch für einen grundlegenden Wandel der Verhältnisse engagieren. ethecon ist eine Stiftung „von unten“, die sich vor allem in der Verantwortung gegenüber den kommenden Generationen sieht.

Die Stiftung hat derzeit 15 StifterInnen, weitere Zustiftungen, Spenden und Fördermitgliedschaften sind willkommen.

Spenden bitte an:

EthikBank
Konto 30 45 536
BLZ 830 944 95
Internationale Bankverbindung
BIC GENODEF1ETK
IBAN DE 58 830 944 95 000 30 45 536

Werden Sie Fördermitglied. Ab 60 Euro jährlich möglich. Formlose Mitteilung unter Angabe eines Kontos zur Abbuchung des Beitrages genügt: mailto:info@ethecon.org.

Bei Interesse an einer Zustiftungen sprechen Sie am besten mit uns. Kurze Nachricht genügt.

Online spenden können Sie hier. Fördermitglied (ab 60 Euro jährlich) werden Sie hier. Zustiften (ab 5.000 Euro) können Sie hier. Eine Ansparzustiftung (ab 20 Euro monatlich) zeichnen Sie hier.

ethecon - Stiftung Ethik & Ökonomie
Ahrenshooper Str. 73
D-13051 Berlin
Fon 030 - 22 32 51 45
eMail mailto:info@ethecon.org
Internet http://www.ethecon.org/

Oder direkt an den Vorstand:
Axel Köhler-Schnura
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eMail mailto:aks@ethecon.org

Vorstand

Axel Köhler-Schnura/Düsseldorf
Dipl. Kfm./Träger des Preises für Zivilcourage 2000

Uwe Friedrich/Bonn
Dipl. Ing. und Stadtplaner/Betriebsrat

Gudrun Rehmann/Detmold
Journalistin

Kuratorium

Elke von der Beeck/Wuppertal
Erwachsenenbildnerin

Katharina Kniesche-Schubert/Hamburg
Bankkauffrau/Betriebsratsvorsitzende

Christiane Schnura/Düsseldorf
Dipl.Soz.Päd.

Wolfgang Teuber/Lübeck
Journalist

Karen Teuber-Genn/Lübeck
Dipl.Päd. und Theaterpädagogin

Lydia Will/Köln
Studentin