Die Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und besonders in Baden-Württemberg sind von der Atomkraft-Debatte beherrscht und letztlich entschieden worden. Der Großteil der Wähler hat sich damit für die Energiewende ausgesprochen.

ethecon - Stiftung Ethik & Ökonomie fordert die beiden Bundesländer dazu auf, nach der anstehenden Regierungsbildung umgehend den endgültigen Atomausstieg voranzutreiben!

An den bundesweiten Großdemonstrationen gegen Atomkraft, die in Berlin, Hamburg, Köln und München am Samstag, 26. März, stattfanden, haben sich insgesamt 250.000 Menschen beteiligt.

An Mahnwachen für den Atomausstieg beteiligten sich am 14. März bundesweit rund 100.000 Menschen in mehr als 450 Orten, am 21. März waren es nach Angaben der Initiative .ausgestrahlt 140.000 Menschen in rund 720 Orten. Weitere Anti-Atom-Veranstaltungen finden Sie hier. Wer selbst eine Mahnwache organisieren und anmelden möchte, bekommt hier Tipps und Hinweise dazu.

Während die Bundesregierung ein Moratorium erklärte (in einem fehlgeschlagenen Versuch, die Landtagswahlen zu überstehen), um danach zu ihrer üblichen Atompolitik zurückzukehren, behauptet die Wirtschaft - vor allem natürlich die Atomindustrie -, dass ein Ausstieg aus der Atomkraft nicht möglich sei, schon gar nicht ein sofortiger.

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Sollte jemand nach den Ereignissen in Fukushima noch Zweifel haben: Es gibt mehr als 100 gute Gründe gegen die Nutzung von Atomkraft.

Ein gerne angeführtes Argument für die Atomkraft ist, dass diese billiger sei als beispielsweise erneuerbare Energien. Tatsächlich handelt es sich hierbei nicht nur um die gefährlichste, sondern auch um die teuerste Form der Stromerzeugung. Die Atomkonzerne kassieren nämlich gleich doppelt ab: bei den Verbrauchern und in Form von Subventionen. Diese belaufen sich in Deutschland nach Berechnungen von Greenpeace auf 304 Milliarden Euro jährlich!

ethecon - Stiftung Ethik & Ökonomie ruft dazu auf, den Appell an Frau Merkel zu unterzeichnen, mit dem das sofortige Abschalten aller deutschen Atomkraftwerke gefordert wird. Die aktuelle Situation in Japan zeigt, dass das „Restrisiko“ unkalkulierbar bleibt. Dabei sind die Sicherheitsstandards der japanischen Reaktoren höher als die der meisten deutschen. Dennoch droht mit einer Kernschmelze der GAU in Fukushima, da die dortige Kühlung immer noch nicht repariert ist. Die Betreiberfirma Tepco geht davon aus, dass es bereits zu einer „vorübergehenden Kernschmelze“ gekommen ist, seitdem Messwerte Radioaktivität zeigen, die erst als millionenfach gesteigert, später als 100.000 mal so hoch wie normal bezeichnet worden sind. Hochgiftiges Plutonium sickert weiterhin ins Erdreich.

In diesen Artikeln erfahren Sie mehr über die aktuellen Entwicklungen in Japan.

Der Gründungsstifter und Vorstand von ethecon, Axel Köhler-Schnura, hat sich vor wenigen Tagen in einer Kolumne über die Situation in Japan geäußert.

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