Solidarität jetzt!
Wir dürfen die Menschen in Fukushima nicht alleine lassen!
Demonstrieren, protestieren, für den Widerstand spenden!

Nahezu täglich erreichen uns neue Schrecken aus dem Super-GAU-Reaktor Fukushima. Noch immer ist das Kraftwerk in der Kernschmelze. 1.300 Brennstäbe drohen in der schwer beschädigten Reaktorruine in die Kernschmelze zu stürzen. Die Radioaktivität ist so hoch, dass Menschen vor Ort in nur wenigen Minuten die tödliche Dosis erreichen und deshalb dort niemand mehr arbeiten und die GAU-Ruine sichern kann. Millionen Liter fließen hochradioaktiv in den Pazifik usw. usf.

Der verantwortliche Konzern TEPCO lügt und lügt und lügt. Teilweise sogar so sehr, dass selbst die ebenfalls nicht zimperliche japanische Regierung empört reagierte. Eigentlich müsste der Energiekonzern enorm hohen Schadenersatz zahlen. Doch stattdessen bekommt TEPCO noch Geld vom Staat und die TEPCO-AktionärInnen kassieren sogar Jahr für Jahr noch Dividende! Und die Regierung holt die Olympiade nach Tokyo, nur ca. 250 Kilometer von Fukushima entfernt.

Es ist barbarisch, was vor Ort geschieht. Lediglich ein Gebiet von 20 Kilometern rund um die Kernschmelze ist gesperrt. Millionen von Menschen werden im weiteren Umkreis der radioaktiven Verseuchung ausgesetzt. Darunter 300.000 Kinder, von denen bereits ca. die Hälfte Zysten aufweist, was bei Kindern als Vorstufe von Krebs gilt.

Auf Geheiß der Regierung werden Fischfang, Ackerbau und Viehzucht weiter betrieben. Die verstrahlten Produkte werden umettikettiert und verkauft.

Für ihre Verbrechen wurden der TEPCO-Vorsitzende Tsunehisa Katsumata, der ehemalige TEPCO-Präsident Masataka Shimizu und der TEPCO-Präsident Toshio Nishizawa sowie die Großaktionäre des TEPCO-Konzerns mit dem Black Planet Award 2011 international an den Pranger gestellt. Sie haben aus reiner Profitgier den Super-GAU in Kauf genommen und tragen die Verantwortung für alles, was seither geschieht.

ALARM: Aktuell versucht US-Präsident Obama, einen 8,3-Milliarden-Dollar-Kredit für den Bau der ersten NEUEN Nuklearanlage in den USA seit fast 30 Jahren zu organisieren. Fordern Sie mit dieser Petition den Stop dieses Projektes. Das Geld muss stattdessen in die Sicherung des GAU-Reaktors in Fukushima gesteckt werden!

Fordern Sie von UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon mit dieser Petition, dass Fukushima unter die Kontrolle der UNO gestellt wird. Die ganze Welt ist von dieser Katastrophe betroffen, die Radioaktivität erreicht bereits die USA: Wenn die Brennstäbe in die Kernschmelze stürzen haben wir eine Katastrophe 15.000-mal stärker als die Atombomben auf Japan. Verbreiten Sie diese Petition bitte maximal weiter!

Einige aktuelle Informationen zur momentanen Lage in Fukushima haben wir auch in den beiden letzten Ausgaben unserer ethecon email info unter dem Titel „TEPCO - Ständiger Ausnahmezustand“ und „Von Fukushima nach Olympia - Skandal ohne Ende“ geliefert.

Aktuelle Informationen zum Thema finden Sie auf unserer Facebook-Seite. (Nicht vergessen: Wenn Sie bei Facebook sind, dann melden Sie sich bitte auch auf unserer Facebook-Seite an. Und empfehlen Sie uns weiter!)

Bestellen Sie unser TEPCO-Dossier hier oder laden Sie sich das ethecon Faktendossier auf Deutsch hier von unserer Webseite. Die englische Version finden sie hier, die spanische hier.

Heute die Menschen in Fukushima -
morgen wir! Solidarität jetzt! Spenden Sie jetzt!

Und bitte spenden Sie für den Widerstand der Menschen in Fukushima. U.a. hat ein rein aus Spenden finanziertes Kinderkrankenhaus die Behandlung aufgenommen. Die Menschen haben es selbst errichtet, Kinderärzte arbeiten ehrenamtlich. Die staatliche Gesundheitsversorgung verharmlost, bagatellisiert und lügt ganz offen.

Wir dürfen die Menschen in Fukushima nicht alleine lassen! Spenden Sie unter dem Stichwort „Fukushima“.

Bitte unterstützen Sie die Aktion unserer japanischen FreundInnen:

4. Anti-Atom-Aktionstag von Sayonara Genpatsu
„Hilfe, Fukushima hört nicht auf!“

Sonntag, 13. Oktober 2013
14.00 Uhr
Grabbeplatz
(vor der Kunstsammlung NRW)

Weitere Informationen finden Sie hier. Bitte nehmen Sie zahlreich teil und verbreiten Sie diesen Aufruf zur Teilnahme in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis!

Wir sind eine kleine Stiftung. Unsere konzern- und systemkritische Arbeit kostet Geld. Wenn Sie diese Aktion für richtig und wichtig halten, dann stärken Sie uns bitte den Rücken durch eine Fördermitgliedschaft oder mit einer Spende. Wir brauchen dringend Fördermitglieder. Und natürlich suchen wir auch weitere (Zu)-StifterInnen (Infos dazu hier).

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