Du findest in dieser eMail Info:

1. Aktion:
Übergabe des Black Planet Award in den USA

2. Widerstand:
ethecon-Teilnahme an Demos in Washington

3. Soziale Medien:
ethecon bei Facebook, Twitter und YouTube

4. Medienschau:
Meldungen zu unseren PreisträgerInnen

5. Fördermitglieder:
Basis der ethecon-Arbeit

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Guten Tag,

besonderes Highlight den zurückliegenden vier Wochen waren unsere Aktionen in den USA. Vom 24. April bis 7. Mai waren unsere Aktivistinnen Anabel und Sibylle in Atlanta, Washington und Omaha. Ihr Ziel war die persönliche Übergabe des Internationalen ethecon Black Planet Award 2016 an die Vorstände Muhtar Kent und James Quincey sowie die Großaktionäre Warren Buffett und Herbert Allen von COCA COLA. Eine heikle Angelegenheit, denn die PreisträgerInnen wollten den Schmähpreis gar nicht annehmen. Deshalb haben auch dieses Mal die mit dem Black PA Geschmähten unseren Aktivistinnen Steine in den Weg gelegt. Aber sie haben nicht mit der Hartnäckigkeit unserer mutigen und tapferen AktivistInnen gerechnet. Mehr dazu erfährst Du unten.

Ohne Geld geht es nicht. Wir sind auf Spenden und Förderbeiträge angewiesen. Bitte spende per E-Mail oder hier auf unserer Internetseite oder mit PayPal (Button rechts oben unter dem Foto). Das Spendenkonto für Deine Direkt-Überweisung lautet:

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Und sonst? Wir suchen Verstärkung im ehrenamtlichen ethecon-Team. Vor allem für die Aktualisierung und Übersetzung unserer Website. Es sind dafür keine weitreichenden technischen Kenntnisse erforderlich. Kannst Du helfen? Melde dich bitte per eMail oder ruf uns an.

Mit solidarischen Grüßen
Saskia Rößner
ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie
www.ethecon.org / info@ethecon.org

 

1. Aktion:
Übergabe des Black Planet Award in den USA

Im letzten Jahr haben wir die Vorstände Muhtar Kent und James Quincey sowie die Großaktionäre Warren Buffett und Herbert Allen von COCA COLA mit dem Internationalen Black Planet Award geächtet. Sie sind verantwortlich für ungeheuerliche Verbrechen gegen die Menschenrechte und unsere Umwelt des Getränke-Konzerns.

Mehr zum Internationalen Black Planet Award
Mehr zu COCA COLA

In der zehnjährigen Geschichte dieses Negativpreises hat noch keinE PreisträgerIn den Award freiwillig entgegen genommen. Deshalb war es auch diesmal keine leichte Aufgabe.

U.a. unsere Aktivistinnen Anabel und Sibylle reisten Mitte April in die USA. Ihr Ziel: die Hauptversammlungen der AktionärInnen von COCA COLA am 26. April in Atlanta und von Berkshire Hathaway am 6. Mai in Omaha. Dort waren nach allen Informationen alle vier Preisträger persönlich anwesend. Dort wollten ihnen unsere AktivistInnen die Schmähtrophäe des Internationalen ethecon Black Planet Award 2016 persönlich übergeben.

Beides große Veranstaltungen in riesigen Hallen mit zehntausenden Menschen. Mittendrin Anabel und Sibylle. Fast. Denn in Atlanta verweigerten Sicherheitskräfte und Polizei ihnen den Eintritt zur Versammlung - unter Androhung von Gefängnis. Kurzerhand verlagerten die beiden ihre Protestaktionen auf die Straße. Mit Transparent, Award, Urkunde und Flugblättern machten sie die anreisenden AktionärInnen sowie die vorbeiströmenden PassantInnen auf die verbrecherischen Machenschaften des Konzerns aufmerksam. Den Black Planet Award stellten sie in einem unachtsamen Moment der Sicherheitskräfte auf dem Firmengelände des COCA COLA Headquarters ab.

Im Omaha ganz anders. Hier schafften sie es in die Halle und sogar ans Mikrophon. Voir sage und schreibe 20 Tsd. Anwesenden fühlte Sibylle Warren Buffett auf den Zahn, während Anabel den die Schmähtrophäe, den Black Planet Award, für alle gut sichtbar auf den rieseigen Übertragungsleinwänden in Höhe streckte.

Den kritischen Fragen unserer Aktivistinnen wich der zweitreichste Mensch der Welt aus, stammelte stattdessen etwas von Zucker und Brokkoli, wonach er gar nicht gefragt wurde. Das Publikum spaltete sich in zwei Lager, die einen buhten, die anderen applaudierten unseren AktivistInnen.

Die Vorstände von COCA COLA, Muhtar Kent und James Quincey, saßen ebenfalls in der Versammlung und erlebten die Kritik hautnah mit.

Nach der Rede, gingen spannten Anabel und Sibylle eine großes Transparent auf: „Coca Cola is a hazard for the Blue Planet!“ und gingen durch die riesige Halle nach vorne, um die Trophäe, den Offenen Brief und die Urkunde zu übergeben. Unmittelbar vor Tribüne - dort saßen mit Bill Gates übrigen noch Dutzende anderer Ultra-Reicher - schritten Werkschutz und Polizei ein, gingen repressiv gegen die ethecon-Mitglieder vor, drängten sie gewaltsam aus der Halle und erteilten lebenslanges Hausverbot.

Video zur Aktion bei Warren Buffett
ethecons Medieninformation zu Warren Buffett lesen
ethecons Medieninformation zu COCA COLA lesen

Wenn auch Du COCA COLA Deinen Widerstand zeigen willst, schicke dem Konzern eine Protest-eMail. Dafür haben wir auf unserer Internetseite eine Aktion eingerichtet.

Jetzt Protest-eMail an COCA COLA schicken!

 

2. Widerstand:
ethecon-Teilnahme an Demos in Washington

Seit dem Amtsantritt von Präsident Trump herrscht große Unruhe in den USA. Landesweit finden Woche für Woche Demonstrationen und Aktionen statt. Auch in der Zeit, in der sich Anabel und Sibylle zur Übergabe des Internationalen ethecon Black Planet Award dort befanden.

So kam es, dass sich ethecon in der US-amerikanischen Hauptstadt an drei großen Aktionen beteiligte: An der Tanz-Demo ResisDance am 28. April vor dem Weißen Haus, am People’s Climate March mit etwa 200.000 DemonstrantInnen am 29. April sowie an der Demo gegen Rassismus und Ausgrenzung von MigrantInnen am 1. Mai. Bei allen Aktionen wurde die kleine Delegation von ethecon mit großer Herzlichkeit aufgenommen. Den engagierten Gästen aus dem fernen Europa wurde mit großem Dank für die Solidarität begegnet.

Mehr zum People’s Climate March

Anabel und Sibylle begleiteten in Washington auch drei AktivistInnen der befreudneten Bewegung Code Pink ins Gericht, um sie moralisch zu unterstützen. Sie waren verhaftet und angeklagt worden, weil sie kostümiert an einer Kongress-Sitzung teilnahmen und den Justizminister für seine Nähe zum Ku-Klux-Klan kritisierten. Das Urteil der Jury ist unglaublich: Die AktivistInnen wurden schuldig gesprochen. Wenn Du sie unterstützen möchtest, unterschreibe die Petition auf der Internetseite von Code Pink.

Mehr zu Code Pink
Petition unterschreiben!

Auf dem Reiseplan unserer Aktivistinnen stand auch ein Besuch des Protestcamps in Standing Rock. Das Camp wurde jedoch Ende Februar geräumt und niedergebrannt. Die Anabel und Sibylle fassten daher den Entschluss, ihren Protest und ihre Solidarität in Washington auszudrücken.

Mehr zu Standing Rock
ethecons Medieninformation lesen

 

3. Soziale Medien:
ethecon bei Facebook, Twitter und YouTube

Soziale Medien sind für uns als konzern- und kapitalismuskritische Stiftung ein zweischneidiges Thema. Facebook, Twitter und der Google-Dienst YouTube sind selbst große Konzerne, die massiv in der Kritik stehen. Und Datenkraken, die Informationen über Ihre NutzerInnen verwenden, um noch mehr Profit zu machen. Facebook und Google wurden dafür schon mit dem Big Brother Award geächtet. Es ist also Vorsicht geboten. Mehr zum Thema Sicherheit und Datenschutz in den sozialen Medien findest Du beispielsweise bei Capulco und DigitalCourage.

Mehr zu den Big Brother Awards
Mehr zu Capulcu
Mehr zu DigitalCourage

Dennoch bieten soziale Netzwerke eine schnell und überregionale Möglichkeit, um Menschen zu informieren, AktivistInnen zu mobilisieren und Themen zu diskutieren. Genau zu diesem Zweck nutzt ethecon die Netzwerke Facebook, Twitter und YouTube.

Doch wir warnen ausdrücklich vor diesen Medien. Keinesfalls sensible Daten in den sozialen Medien preisgeben. Realname, Geburtsdatum, Kontaktdaten und Kontodaten strikt raushalten. Wir raten, auf Fotos zu verzichten, auf denen Du gut zu erkennen bist. Mitlesen, Mitdiskutieren und Weitersagen ist jedoch ausdrücklich erwünscht.

Bei Facebook und Twitter (Achtung: Neues Profil!) verbreiten wir in erster Linie interessante Artikel und Petitionen zum Mitmachen. Bei YouTube findest Du Videos unserer Stiftungstagungen und sehenswerte Dokumentationen. Schau vorbei!

ethecon bei Facebook
ethecon bei Twitter
ethecon bei YouTube

 

4. Medienschau:
Meldungen zu unseren PreisträgerInnen

- Nur per eMail verfügbar -

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5. Fördermitglieder:
Basis der ethecon-Arbeit

Eine gerechtere Welt ist möglich. Aber nur, wenn wir nicht aufhören, diese lautstark und tatkräftig einzufordern. Und wenn Du mitmachst. Für eine bessere Welt. Für Deine Familie, Deine FreundInnen, Deine Kinder und Enkel, für Dich, für uns, für ethecon.

Ab 5 Euro im Monat konzernkritische, alternative Zukunftsarbeit fördern - das klingt gut. Und es ist möglich: Eine Fördermitgliedschaft bei ethecon kannst Du ab 60 Euro pro Jahr abschließen. Selbstverständlich sind nach oben keine Grenze gesetzt. Dein Mitgliedsbeitrag kann - je nach Deinem Wunsch - pro Monat, Quartal, Halbjahr oder Jahr vom Konto abgebucht werden.

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Fördermitgliedschaften sind für unsere Arbeit besonders wichtig. Durch die Regelmäßigkeit ihres Eingangs lassen sich unsere Aufwendungen solide kalkulieren. Das Stiftungskapital hingegen ist festgelegt und unantastbar. Spenden wiederum sind zwar jederzeit außerordentlich willkommen, kommen aber unregelmäßig. Erst Förderbeiträge geben uns die Basis für unsere Aktionen, Tagungen, Preisverleihung und Öffentlichkeitsarbeit.

Wichtig: Alle Zuwendungen an ethecon werden steuerwirksam bescheinigt und können von Dir- falls Du eine Steuererklärung machst - über Steuerersparnisse refinanziert werden. Du hast Fragen zur Fördermitgliedschaft bei ethecon? Oder Du willst lieber einmalig spenden, zustiften oder uns ehrenamtlich unterstützen? Dann melde Dich einfach per eMail bei uns.

 

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Druckansicht      zurück nach oben15.05.2017
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