Die Stiftung ethecon
schätzt sich glücklich, mit dem großen zeitgenössischen Künstler Otto Piene (Deutschland / USA) einen prominenten Mitstreiter für die Ideen der Stiftung an der Seite gehabt zu haben. Piene etablierte mit der ganzen Kraft seines künstlerischen und sozialkritischen Engagements im Rahmen der Stiftung das „Blue Planet Project“, seinen Beitrag zur Rettung des „Blauen Planeten“ (weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie hier).
 
Otto Piene wurde 1928 im westfälischen Laasphe geboren. Er studierte in München und Düsseldorf Kunst. 1957 gründete er zusammen mit Heinz Mack die weltberühmte Gruppe Zero. Es entstehen erste Rasterbilder und Lichtobjekte. Die Elemente spielen eine große Rolle, Sternzeichen, wie er sie auch für ethecon gestiftet hat, die Sonne als Quelle des Lichtes und das Feuer. 1961 schließt sich Günther Uecker der Zero-Gruppe an. Doch die Idee zu Zero und dem Namen hatte Piene. „Zero“, so sagte Piene einmal, „ist Ausdruck der menschlichen Not, eine neue Welt zu bauen, trotz augenscheinlichem Chaos und scheinbarer Fruchtlosigkeit der Bemühung: zu bauen mit den Mitteln der Natur und menschlicher Begabung, mit universaler Energie und mit Technologie.“ Dieses frühe Zitat, in Anlehnung an das Johannes-Evangelium, das von einem „neuen Himmel und einer neuen Erde“ spricht, auf der es gerecht und friedlich zugeht, kann bereits als Vorwegnahme des späteren Umweltengagements von Otto Piene verstanden werden.
 
Das Universum hat Otto Piene schon früh interessiert. Aber niemals als nur ferne Welt, sondern immer als vom Menschen zu begreifender Raum – und vom Künstler zu gestaltender. Es entstehen erste Lichträume, in denen sich der Betrachter als Teil des Universums, eines neuen, von Piene geschaffenen Universums, verstehen kann. Einen dieser Lichträume hat der Künstler im Jahr 2006 anlässlich einer großen ZERO-Retrospektive nachgebaut – gerade das jüngere Publikum, das die Entstehung der künstlerischen Avantgarde der 50er Jahre nicht miterlebt hat, hielt den Atem an.
 
Piene ist auch der Erfinder von Sky-Art. Zusammen mit seinem Team inszenierte er absolut spektakulären Events in vielen Teilen der Erde. 1971 wurde Piene mit Entwürfen zur künstlerischen Gestaltung der Eröffnungs- und Schlussfeiern der XX. Olympischen Spiele beauftragt. Am 11.9.1972 spannte sich sein 700 Meter langer „Olympia-Regenbogen“ über den See des Münchner Olympiageländes. Nach dem grausamen Massaker an den Athleten der israelischen Olympiamannschaft war dies ein einprägsames Symbol des Friedens und der Versöhnung.
 
Sky-Art greift auch Motive aus der antiken Mythologie auf. Großformatige Himmelsskulpturen stellen Ikarus, Dädalus und Minotaurus dar. Oder das rote Pferd, das Piene im Jahr 2005 in Sienna anlässlich der jährlichen Reiterfestspiele buchstäblich in den Himmel geschossen hat. 1996 zeigte das Museum Kunstpalast in Düsseldorf eine große Retrospektive des Gesamtwerkes von Piene. Die Rückschau wurde zu einem Festival der Sky-Art, bei dem die berühmtesten Himmelsobjekte des „Superstars“, wie das Boulevard-Blatt „Express“ schrieb, gezeigt wurden.
 
Im Laufe der Zeit wurde Otto Piene immer mehr öffentliche Anerkennung für sein herausragendes internationales künstlerisches Schaffen zuteil:

Otto Piene gehört auch nach seinem Tod an 17. Juli 2014 zu den ganz Großen der internationalen Kunstwelt. Pienes Feuerbilder sind weltberühmt und erzielen Spitzenpreise auf dem internationalen Kunstmarkt. Piene ist in allen führenden Museen der Welt vertreten. Sein Werk wurde mit Auszeichnungen überhäuft.

Die Stiftung ethecon schätzt sich glücklich, mit dem großen zeitgenössischen Künstler Otto Piene einen prominenten Mitstreiter für die Ideen der Stiftung an der Seite gehabt zu haben. Piene etablierte mit der ganzen Kraft seines künstlerischen und sozialkritischen Engagements im Rahmen der Stiftung das „Blue Planet Project“ mit den beiden ethecon-Preisen „Blue Planet Award“ und „Black Planet Award“, seinen Beitrag zur Rettung des „Blauen Planeten“.

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