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Medieninformation 09-06-29

Übergabe-Aktion „Black Planet Award“ bei YouTube

Mit dem internationalen ethecon Schmähpreis „Black Planet Award 2008“ prangerte die Stiftung ethecon den Besitzer und die verantwortlichen Manager des US-amerikanischen Killerkonzerns XE (früher BLACKWATER) für die Gefährdung und den Ruin unseres Blauen Planeten an. Im April wurde der Preis in den USA an Erik Prince übergeben. Die Übergabe-Aktion ist jetzt auf YouTube zu sehen.

http://www.youtube.com/watch?v=eFplhNPhZEI

Bereits im März wurden von „ethecon - Stiftung Ethik & Ökonomie“ die beiden internatiopnalen Preise „Black Planet Award 2008“ und „Blue Planet Award 2008“ im Rahmen eines Festaktes vergeben. Der „Black Planet Award” ging an den Inhaber und das verantwortliche Management des US-amerikanischen Killer-Konzerns XE. Diese wurden damit für ihre „Verantwortung für Ruin und Zerstörung des Blauen Planeten“ international angeprangert.

Am 11. Mai 2009 wurde in Mclean/Virginia (USA) in Kooperation mit US-amerikanischen Friedensgruppen der „Black Planet Award“ zusammen mit einem „Offenen Brief“ dem Inhaber von XE, dem Multi-Milliardär Erik Prince, zugestellt. Beteiligt waren die AktivistInnen Colonel a.D. Ann Wright (Vietnam-Veteranin), Ariel Vegosen, Janine Boneparth und die Fischerin Diane Wilson (ebenfalls Vietnam-Veteranin).

Am Wohnhaus des XE-Besitzers wurden im Rahmen einer Performance die Gründe für die Verleihung des Preises verlesen. Diese Aktion ist jetzt auf der Internetplattform youtube zu sehen.

Der „Offene Brief“ prangert neben Erik Prince die XE-Manager Cofer Black, Gary Jackson, Chris Taylor, Robert Richter und Brian Bonfiglio an: „Sie stellen nicht nur eine Gefahr für den Frieden und die Menschenrechte dar, sondern auch für die Demokratie und die Menschheit insgesamt. Sie als verantwortliche Kapitalbesitzer und Manager betreiben in herausragend erschreckender Weise den Ruin unseres Blauen Planeten.“

ethecon ist im Gegensatz zu den vielen Tausend Konzern-, Familien-, Kirchen-, Partei- und Staatsstiftungen eine der wenigen Stiftungen „von unten“, die sich vor allem in der Verantwortung gegenüber den kommenden Generationen sieht. Die Stiftung hat derzeit elf StifterInnen. Zustiftungen, Spenden und weitere Fördermitgliedschaften sind willkommen.