Kinderkrankenhaus in Fukushima

In der atomar verseuchten Region rund um das im Super-GAU befindliche Atomkraftwerk Fukushima bleiben etwa 3 Millionen Menschen sich selbst überlassen, darunter ca. 300 Tsd. Kinder. Der verantwortliche TEPCO-Konzern und die Regierung informieren nicht redlich über die Gefahren und leisten keine angemessene gesundheitliche Hilfe. Gruppen wie die „Mütter von Fukushima“ bauen und betreiben ein selbstverwaltetes Kinderkrankenhaus. ethecon unterstützt - über die Kampagne TEPCO stoppen! hinaus - dieses Projekt.

Im Juni 2012 besuchte eine ethecon Delegation im Rahmen der Übergabe Aktionen an die für die Menschheitskatastrophe im Atomkraftwerk Fukshima/Japan verantwortlichen Manager und Großaktionäre des TEPCO-Konzerns die verstrahlten Regionen. Regierung und Konzerne haben mehr als 3 Millionen Menschen nicht evakuiert. Sie bleiben ohne wirksame Hilfe sich selbst überlassen. Darunter etwa 300.000 Kinder. Erschüttert von dieser Barbarei hat ethecon die politische Kampagne zu den Verantwortlichen der Menschheitskatastrophe im AKW Fukushima mit einer Solidaritätskampagne für die Menschen vor Ort, aber auch für die japanische Anti-AKW-Bewegung verbunden. In Kooperation mit japanischen Organisationen wie etwa den „Müttern von Fukushima“ sammelt ethecon Spenden für die Errichtung eines selbst verwalteten Krankenhauses, das den Kindern in den strahlenverseuchten Gebieten in der Präfektur Fukushima helfen soll. Es konnten insgesamt bereits ca.30 Tsd. Euro mobilisiert werden. In 2013 nahm die Klinik ihre Arbeit auf. ethecon ist stolz darauf, maßgeblich zur Errichtung der Klinik beigetragen zu haben.

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