Entscheidung gegen PVC-Produkte in den USA

Laut einem CNN-Bericht entscheiden sich in den USA immer mehr Firmen und Krankenhäuser gegen den Einsatz von PVC-haltigen Produkten. PVC wird unter anderem bei Rohrleitungen, Bodenbelägen, Innenausstattungen von Autos, Verpackungen und medizinischen Schläuchen verwendet. Bei der Herstellung und beim Verbrennen von PVC-Abfällen entstehen krebserregende Dioxine, die zu den giftigsten bekannten Substanzen gehören. Dioxine sind eine Gruppe von Chemikalien, von denen mittlerweile angenommen wird, dass sie schon ab einer Konzentration von Teilchen pro Billion giftig sind - das ist weniger als ein Tropfen in einem Swimmingpool.

Die mit Dioxin verbundenen Risiken wurden bereits im Vietnamkrieg offensichtlich, als die US-amerikanische Armee das unter anderem von BAYER, MONSANTO und DOW CHEMICAL produzierte Entlaubungsmittel „Agent Orange“ gegen die vietnamesische Bevölkerung einsetzte. Auch bei den amerikanischen Soldaten, die mit Agent Orange in Kontakt kamen, zeigt sich seitdem eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, an verschiedenen Krebsarten, Parkinson, Diabetes, Bluthochdruck und Herzleiden zu erkranken.

FORMOSA PLASTICS GROUP ist weltweit der zweitgrößte PVC-Hersteller.

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