Guten Tag,

Finanzkrise, fallende Börsenkurse, sinkende Einkommen, Kriege, Umweltkatastrophen, zusammenbrechende Staaten. Was ist all dem gemein? Es geht um Ethik & Ökonomie. Die großen Konzerne und die hinter diesen stehenden Profiteure treten Ethik und Moral mit Füßen und bereichern sich immer unverschämter auf Kosten der Weltbevölkerung und der Ökologie des Planeten.

ethecon hat sich dem Spannungsfeld Ethik & Ökonomie verschrieben. Jährlich vergeben wir zwei internationale Preise. Mit dem Blue Planet Award zeichnen wir Menschen aus, die sich herausragen für die Ethik und die Rettung des Planeten einsetzen. Mit dem Black Planet Award prangern wir Personen an, die in herausragender Weise die Ethik mit Füßen treten und den Planeten ruinieren.

Die Verleihung der beiden internationalen Awards 2011 rückt heran. Wir werden in der nächsten Ausgabe unserer ethecon email info ausführlich berichten. Heute können wir allerdings bereits sagen: Es wird eine super spannende Tagung werden.

Heute widmen wir uns erst einmal anderen interessanten und wichtigen Themen - denn politisch gesehen war es ein heißer Sommer - was man vom Wetter nicht behaupten kann. Und es verspricht, ein heißer Herbst zu werden!

Noch ein ganz aktueller Tipp: Bis zum 4. September findet das Klimacamp 2011 im rheinischen Braunkohlegebiet statt. Weitere aktuelle Veranstaltungs- und Programmhinweise, Petitionen und interessante Artikel finden Sie auf unserer Facebook-Seite. Und die Petition zur Freilassung der Miami 5 läuft noch bis zum 11. September. Hintergrundinformationen dazu gab es in der Juni-Ausgabe unseres Newsletters.

Mit solidarischen Grüßen
Axel Köhler-Schnura / Bettina Schneider
ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie
www.ethecon.org / info@ethecon.org
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* „ethecon“ ist die Zusammensetzung der englischen Begriffe „ethics“ (Ethik) und „economics“ (Ökonomie). Mehr zu „ethecon - Stiftung Ethik & Ökonomie“ am Ende dieser eMail und auf unserer Internetseite.
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Sie finden in dieser ethecon email info
(hier nur die Überschriften, die Artikel weiter unten in dieser eMail):

: 1
Aachener Friedenspreis
für Jürgen Grässlin und IMI

: 2
11. September:
Zehnter Jahrestag

: 3
Veranstaltung:
Berliner S-Bahn-Tisch

: 4
Demonstration in Berlin:
Freiheit statt Angst

: 5
Flüchtlingssterben im
Mittelmeer stoppen!

: 6
Leonard Peltier:
35 Jahre Haft und kein Ende

: 7
Kalifornien:
Hungerstreik der Strafgefangenen

: 8
Musterkläger:
ethecon vs. ELENA

: 9
Zensus:
Nicht amtlich - nicht zwingend

: 10
ethecon:
Urlaubsgeld übrig?

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: 1
Aachener Friedenspreis
für Jürgen Grässlin und IMI

Am 1. September, dem Antikriegstag, erhalten Jürgen Grässlin und die Informationsstelle Militarisierung (IMI) den Aachener Friedenspreis. Die Laudatio auf die beiden Preisträger hält das ethecon-Ehrenmitglied Dr. Rolf Gössner, der Vize-Präsident der Internationalen Liga für Menschenrechte.

Die Preisverleihung findet um 19.00 Uhr in Aachen, in der Aula Carolina statt. Preisträger Jürgen Grässlin ruft anlässlich der Verleihung ausdrücklich zur Teilnahme an der Kundgebung und der darauffolgenden Friedensdemonstration „Stoppt den Waffenhandel!“ auf. Diese beginnen um 17.30 Uhr am Elisenbrunnen in Aachen.

Grässlin ist unter anderem durch die Kampagne „Aktion Aufschrei: Stoppt den Waffenhandel“ friedenspolitisch in Erscheinung getreten. Diese fordert ein grundsätzliches Rüstungsexportverbot und - immer noch aktuell - den Stopp des Exports von 200 Panzern nach Saudi-Arabien. (Wir haben diese Petition schon unterschrieben. Tun Sie das auch!)

Jürgen Grässlins erste Stellungnahme zur Preisverleihung und die Gratulation der Internationalen Liga für Menschenrechte können Sie in unserer Meldung nachlesen. Weitere Informationen zu den Preisträgern finden Sie hier.

Natürlich gratuliert auch ethecon Jürgen Grässlin ganz herzlich. Jürgen Grässlin ist zusammen mit dem Gründungsstifter von ethecon, Axel Köhler-Schnura, seit vielen Jahren im Dachverband der Kritischen AktionärInnen aktiv und wird vor allem von den Vorständen des DAIMLER-Konzerns für seine messerscharfen Auftritte auf den Aktionärshauptversammlungen und seine spektakulären Enthüllungen in den Medien gefürchtet.

: 2
11. September:
Zehnter Jahrestag

In wenigen Tagen jähren sich die Anschläge des 11. September 2001 zum zehnten Mal. Es wird viele Gedenk- und unzählige Informationsveranstaltungen geben. Nach wie vor erscheint das, was an diesem Tag in New York, Washington und Shanksville/Pennsylvania geschah, unfassbar. Neben der offiziellen Erklärung der US-Regierung gibt es eine Vielzahl von Indizien dafür, dass die US-Regierung unter George W. Bush selbst in die Anschläge verwickelt gewesen ist und die Welt belügt.

Entsprechend führt ethecon die Kampagne „Aufklärung jetzt!“ und schließt sich denjenigen an, die weltweit eine unabhängige internationale Untersuchung der Vorgänge fordern. So erreichte beispielsweise die Bürgerinitiative „New Yorker Bündnis für Rechenschaft jetzt“ (NYC CAN), dass in einem Volksbegehren über neue Untersuchungen zu den Ursachen des Anschlags abgestimmt wird. Dieser Bürgerinitiative haben sich etliche Angehörige der Opfer aus den Zwillingstürmen des World Trade Centers angeschlossen. Sie wollen die Antwort auf ungeklärte Fragen.

Auch der bekannte frühere CIA-Agent Robert Baer stellte fest: „Wenn wir nicht eine vollständige, ehrliche und transparente Untersuchung bekommen - nicht eine, die auf Bekenntnissen durch Folter beruht - werden wir niemals erfahren, was am 11. September geschehen ist.“

Also: Gehen Sie auf Veranstaltungen, auf der Fragen gestellt werden, und sehen Sie sich Dokumentationen an, die sich mit damit auseinandersetzen.

Wichtig allerdings ist: Seien Sie vorsichtig, auf wessen Veranstaltung Sie gehen. Das Thema 9/11 wird auch von rechtsradikalen und neofaschistischen Kräften im Rahmen ihres Antiamerikanismus besetzt. Insbesondere die neuen, smarten Rechtspopulisten sind nicht einfach zu erkennen.

: 3
Veranstaltung:
Berliner S-Bahn-Tisch

Die S-Bahn in Berlin ist mehr als eine Katastrophe. Ganz Deutschland weiß inzwischen, dass die Deutsche Bahn den öffentlichen Nahverkehr in Berlin zu Gunsten ihrer Profite zu Grunde gerichtet hat. ethecon protestiert gegen diese gegen die Berliner Bevölkerung gerichtete Politik und unterstützt den über alle politischen Lager hinweg geführten Widerstand im Rahmen des Berliner S-Bahn-Tisches.

Am 6. September laden die Berliner S-Bahn-AktivistInnen um 18.00 Uhr zur Veranstaltung „Berlin gehört uns allen - Gegen Privatisierung und Ausplünderung“ ein. Dabei werden einige Kurzfilme gezeigt. Danach diskutieren Aktivisten unterschiedlicher Bereiche über ihre Strategien gegen den Ausverkauf der öffentlichen Daseinsvorsorge. Es soll geklärt werden, welche Forderungen, Ziele und Aktionen die verschiedenen Bereiche verbinden.

Der Berliner S-Bahn-Tisch lehnt sich an den erfolgreichen Berliner Wassertisch an und sammelt Unterschriften für ein Volksbegehren über die Verbesserung des S-Bahn-Verkehrs. Zentrale Forderungen sind die Offenlegung der Verträge zwischen dem Land Berlin und der S-Bahn Berlin, die tarifliche Entlohnung der Mitarbeiter, die Anheben der Wagen und Sitzplatzkapazitäten auf das Niveau von 2005 und ausreichende Besetzung mit Aufsichtspersonal und Fahrkartenverkäufern.

: 4
Demonstration in Berlin:
Freiheit statt Angst

Unter dem Motto „Freiheit statt Angst“ ruft ein breites gesellschaftliches Bündnis am 10. September zur Demonstration für Freiheitsrechte, modernen Datenschutz und ein freies Internet auf. Weltweit plädiert dieser internationale Aktionstag für eine offene Gesellschaft und prangert den ausufernden Überwachungswahn an. ethecon unterstützt diese Demonstration.

Gefordert werden der Abbau von Überwachung, die Evaluierung bestehender und ein Moratorium auf neue Überwachungsbefugnisse sowie die Gewährleistung des freien Meinungs- und Informationsaustauschs über das Internet.

In Berlin beginnt die Auftaktveranstaltung um 13.00 Uhr vor dem Brandenburger Tor. Die Kundgebung findet um 14.00 Uhr in der Karl-Liebknechtstraße am Alexanderplatz statt.

: 5
Flüchtlingssterben im
Mittelmeer stoppen!

Es gibt viele afrikanische Flüchtlinge im Mittelmeer. Und häufig werden sie von der Grenzschutzagentur FRONTEX zur Umkehr gezwungen, selbst wenn ihre Boote überfüllt und kaum seetauglich sind. Das Überleben der Flüchtlinge scheint die Grenzschützer und die Behörden nicht zu interessieren. Hilfsaktionen werden nicht selten bestraft. Diese Erfahrung haben der Kapitän Stefan Schmidt und der Preisträger des Internationalen ethecon Blue Planet Award 2010, Elias Bierdel, vor einigen Jahren gemacht. Für ihre Rettung 37 in Seenot geratener Flüchtlinge drohte ihnen eine jahrelange Haftstrafe in Italien.

Anfang August hat nun ausgerechnet Italien schwere Vorwürfe gegen die Embargo-Flotte der NATO erhoben. Diese habe hunderte, wenn nicht tausende Flüchtlinge vor der libyschen Küste ertrinken lassen. Nach mehreren Todesfällen hat die italienische Regierung gefordert, Hilfe für ertrinkende Bootsflüchtlinge ins NATO-Eingreifmandat aufzunehmen. Der gesunde Menschenverstand fragt sich, warum eine solche Selbstverständlichkeit erst noch bürokratisch festgelegt werden muss. Aber offenbar hat die NATO mindestens einen Rettungseinsatz abgelehnt.

Nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks UNHCR sind seit Mitte März mindestens 1.500 Menschen auf dem Seeweg von Libyen nach Europa gestorben. Daher will eine transnationale Initiative nun selbst Schiffe in die Meerenge zwischen Libyen/Tunesien und Italien/Malta schicken. Der Titel der Initiative ist ihr Programm: „Schiffe der Solidarität - das Sterben im Mittelmeer stoppen“.

In den letzten Monaten haben Pro Asyl, Medico International und Borderline Europe (deren Mitbegründer übrigens Stefan Schmidt und Elias Bierdel sind) sowie die Netzwerke Afrique-Europe-Interact und Welcome to Europe einen gemeinsamen Appell zur sofortigen Aufnahme von Flüchtlingen gestartet: „Fluchtwege öffnen, Flüchtlinge aufnehmen!“

Bitte unterstützen und unterschreiben Sie diesen Appell!

ethecon ist im Bereich der Flüchtlingshilfe ebenfalls aktiv. Die Erklärung „Fluchtursachen bekämpfen!“ von Vorstand und Kuratorium finden Sie hier.

: 6
Leonard Peltier:
35 Jahre Haft und kein Ende

Leonard Peltier ist ein indianischer Aktivist des American Indian Movement (AIM). Er wurde 1977 in den USA wegen angeblicher Beihilfe zum Mord gleich zweimal zu lebenslänglicher Haft verurteilt und sitzt seitdem im Gefängnis. Vorausgegangen waren diesem Schuldspruch eine umstrittene Auslieferung (aus Kanada) und ein sowohl zweifelhaftes als auch politisch motiviertes Gerichtsverfahren. Eine Vielzahl von Menschenrechtsorganisationen setzt sich seitdem für seine sofortige Freilassung ein, darunter Amnesty International.

In Deutschland informiert Tokata - LPSG RheinMain regelmäßig über Leonard Peltier und setzt sich nun, da bei ihm - neben seinen anderen Krankheiten - der Verdacht auf eine Krebserkrankung besteht, noch intensiver für seine Freilassung ein.

Schon Ende Juni wurde Leonard Peltier in Isolationshaft genommen. Die genauen Gründe dafür sind unklar und wirken vorgeschoben. Klar ist allerdings, dass die Isohaft in US-amerikanischen Gefängnissen sich nicht mit der hiesigen vergleichen lässt. „The hole“ ist eine der übelsten und unmenschlichsten Formen, Menschen von ihrer Umwelt abzusondern. Die Frage drängt sich auf, warum ein 66-jähriger kranker Mann mit einem solchen Maß an Menschenverachtung behandelt wird?

In einem Brief, den Peltier Ende Juli aus der Isolationshaft schrieb, betont er nicht nur seine Unschuld an dem ihm vorgeworfenen Verbrechen. Er beschuldigt die US-Regierung auch, ihn durch die Einzelhaft brechen und letztendlich töten zu wollen.

Beim Krieg der US-Regierung gegen die Indianer geht es nicht „nur“ um Rassismus - was schlimm genug wäre! - sondern vor allem auch um die Ausbeutung von Land und Bodenschätzen. Leonard Peltier ist ein Symbol des Widerstandes gegen diesen „inneren Kolonialismus“.

ethecon-Gründungsstifter und Vorstandsmitglied Axel Köhler-Schnura hat sich aktuell in einem Schreiben an die US-Gefängnisbehörden gewandt und die sofortige medizinische Versorgung von Peltier gefordert. Axel Köhler-Schnura: „Peltier muss unmittelbar aus der Isolationshaft genommen und vollständig freigelassen werden. Seine Haft und die einer Folter gleichkommenden Haftbedingungen sind ein einziger rassistischer, gegen die US-amerikanischen Ureinwohner gerichteter Skandal im Interesse der Profite.“

: 7
Kalifornien:
Hungerstreik der Strafgefangenen

Obwohl bekannt ist, dass Isolationshaft schon nach kurzer Zeit zu massiven physischen und psychischen Krankheitssymptomen führen, müssen Strafgefangene in den USA diese Haftbedingungen teilweise schon seit Jahrzehnten ertragen. In mehreren kalifornischen Gefängnissen sind daher Anfang Juli Tausende Gefangene im Langzeit-Isolationstrakt Security Housing Unit (SHU) in einen unbefristeten Hungerstreik getreten, um eine Verbesserung ihrer Haftbedingungen zu erreichen. Ihre - recht bescheidenen - Forderungen drehen sich um die Abschaffung von Kollektivstrafen und Aussageerpressungen über Mithäftlinge, die Änderung der Kriterien bezüglich eines aktiven/inaktiven Bandenstatus, die Beendigung von Langzeitisolation, die Versorgung mit gesunder Anstaltskost sowie konstruktive Programme und Vergünstigungen für Insassen des SHU-Isolationstrakts, die auf unbestimmte Zeit dort eingesperrt sind.

Zahlreiche Demonstrationen in den USA und Kanada haben die Forderungen der Strafgefangenen unterstützt. Jetzt hat im kalifornischen Landesparlament in Sacramento eine Anhörung zu den Haftbedingungen im Isolationstrakt stattgefunden. Der Unterstaatssekretär Scott Kernan hat angekündigt, dass Kalifornien nun seine Regeln zur Isolationshaft revidieren wolle, „und zwar im Laufe der nächsten Monate, nicht Jahre“. Ein großer Erfolg für die Hungerstreikenden und ihre Solidaritätsbewegung!

: 8
Musterkläger:
ethecon vs. ELENA

Gründungsstifter und ethecon-Vorstandsmitglied Axel Köhler-Schnura war einer der Musterkläger, die ELENA gekippt haben. Seine Vollmacht war eine der ersten von 22.005, die im Rahmen einer Massenklage nach Karlsruhe gebracht und als Sammelbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht eingereicht wurden. Initiiert wurde diese Massenklage vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung und vom FoeBuD. Letzterer ist vor allem bekannt durch die Ausrichtung der deutschen Big Brother Awards, über die wir in der Mai-Ausgabe unseres Newsletters berichtet haben, und die Initiierung der jährlichen Demonstrationen „Freiheit statt Angst“ zu denen auch ethecon regelmäßig aufruft (siehe weiter oben unter :4 dieser ethecon email info)

Wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gemeinsam erklären, wird das ELENA-Verfahren nun schnellstmöglich eingestellt. Offiziell begründet wird dies mit der „fehlenden Verbreitung der qualifizierten elektronischen Signatur“, mit welcher der Schutz der Daten gewährleistet werden sollte.

Das elektronische Entgeltnachweis-Verfahren sah die zentrale Speicherung von Arbeitnehmerdaten und deren Nutzung durch die Arbeitsagenturen und andere Stellen vor. Datenschützer haben dies von Anfang an als unzulässige Datenspeicherung auf Vorrat kritisiert.

: 9
Zensus:
Nicht amtlich - nicht zwingend

ethecon lehnt den Zensus 2011 konsequent ab und unterstützt die Bewegung gegen die Volksbefragung aktiv. Im Rahmen dieser Arbeit erlangte ethecon diese wichtige Information: Wenn die Fragebögen für den Zensus 2011 nicht amtlich zugestellt werden, sondern einfach vom Postboten eingeworfen werden, besteht keinerlei Pflicht, die Unterlagen auszufüllen und zurückzusenden. Das hat ein Gericht festgestellt, als ein um den Schutz seiner Daten besorgter Bürger eine einstweilige Verfügung gegen den Zensus 2011 erwirken wollte. Das Gericht wies das Begehren ab, weil es keine Rechtsgrundlage dafür gibt. Einstweilige Verfügungen können nur gegen amtliche Zustellungen erwirkt werden. Und genau diese ist beim Zensus 2011 nicht gegeben. Die Unterlagen werden auf dem herkömmlichen postalischen Weg zugestellt.

Wer sich Sorgen um den Schutz seiner Daten macht und Fragen dazu hat, erhält bei Zensus11 - Stoppt die Vollerfassung! weitere Antworten und Tipps zu dem Thema.

: 10
ethecon:
Urlaubsgeld übrig?

In der vergangenen Ausgabe unserer ethecon email info haben wir erläutert, dass wir gerade auf Grund unserer strengen ethisch-ökologischen Anlage-Prinzipien viel geringere Zinsen aus unserem Stiftungsvermögen gewinnen, als das bei anderen Anlageformen der Fall wäre; und dass das Stiftungsvermögen von ethecon erst sehr geringe „Erträge“ bringt, weil wir nicht über milliardenschwere Zustiftungen verfügen, sondern mit kleinen Beträgen ab 20 Euro monatlich eine Stiftung „von unten“ aufbauen.

Deshalb sind wir - im Gegensatz zu anderen Stiftungen - auf finanzielle Unterstützung in Form von Spenden, Fördermitgliedschaften oder Zustiftungen angewiesen und haben heute eine Bitte:

Falls Sie nach dem Ende dieser Sommerferien etwas von Ihrem Urlaubsgeld übrig haben sollten, investieren Sie es mit ethecon in eine lebenswertere Zukunft!

Jede Spende hilft, egal in welcher Höhe! Und Fördermitgliedschaften sind ab einem Betrag von 60 Euro jährlich möglich. Diese Summe können Sie entweder auf einmal bezahlen oder in monatlichen Raten. So können auch Menschen mit kleinerem Geldbeutel einen finanziellen Beitrag leisten, wenn sie das möchten.

Ein starkes Stiftungsvermögen und ausreichende Mittel für die Finanzierung unserer Kampagnen und Aktionen sind die Voraussetzung dafür, dass ethecon sich erfolgreich für „Eine Welt ohne Ausbeutung und ohne Unterdrückung“ (Motto der Stiftungsbroschüre von ethecon) einsetzen kann.

Prüfen Sie bitte, ob für Sie eine Zustiftung in Frage kommt. Oder für jemanden in Ihrem Familien- und Freundeskreis. Gerne verschicken wir dazu kostenloses Infomaterial.

Eine Ansparzustiftung (ab 20 Euro monatlich) kann hier eingerichtet werden. Mit einer Zustiftung (ab 5.000 Euro) können Sie ethecon hier stärken.

Wenn Sie ethecon erst einmal kennen lernen möchten, bevor Sie sich zu einer Zustiftung in der einen oder anderen Form entschließen, dann werden Sie Fördermitglied. Und auch mit Ihrer Spende leisten Sie uns eine unverzichtbare Unterstützung.

Wichtig: Alle Zuwendungen an ethecon werden steuerwirksam bescheinigt und können - falls eine Steuererklärung gemacht wird - über Steuerersparnisse je nach persönlichem Steuersatz refinanziert werden.

Wenn Sie mehr über uns wissen wollen, dann bestellen Sie hier kostenlos die ausführlichen Stiftungsbroschüre „Für eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung.“
__________

Es gibt in Deutschland ca. 20 Tsd. Stiftungen, international mehrere hunderttausend. Zumeist sind es Konzern-, Familien-, Kirchen-, Partei- und Staatsstiftungen, denen es in erster Linie um Macht und Geld geht, etwa den Erhalt großer Familienvermögen bzw. die Sicherung der gegebenen politischen Verhältnisse. Es gibt auch Förderstiftungen für alle möglichen Zwecke und sehr viele karitative Stiftungen, die sich um eine Vielzahl von Umweltschutz-, Gesundheits- etc. Problemen kümmern.

ethecon ist eine der wenigen Stiftungen, die sich system-, konzern- und globalisierungskritisch für einen grundlegenden Wandel der Verhältnisse engagieren. ethecon ist eine Stiftung „von unten“, die sich vor allem in der Verantwortung gegenüber den kommenden Generationen sieht.

Die Stiftung hat derzeit 15 StifterInnen, weitere Zustiftungen, Spenden und Fördermitgliedschaften sind willkommen.

Spenden bitte an:

EthikBank
Konto 30 45 536
BLZ 830 944 95
Internationale Bankverbindung
BIC GENODEF1ETK
IBAN DE 58 830 944 95 000 30 45 536

Werden Sie Fördermitglied. Ab 60 Euro jährlich möglich. Formlose Mitteilung unter Angabe eines Kontos zur Abbuchung des Beitrages genügt: mailto:info@ethecon.org.

Bei Interesse an einer Zustiftungen sprechen Sie am besten mit uns. Kurze Nachricht genügt.

Online spenden können Sie hier. Fördermitglied (ab 60 Euro jährlich) werden Sie hier. Zustiften (ab 5.000 Euro) können Sie hier. Eine Ansparzustiftung (ab 20 Euro monatlich) zeichnen Sie hier.

ethecon - Stiftung Ethik & Ökonomie
Ahrenshooper Str. 73
D-13051 Berlin
Fon 030 - 22 32 51 45
eMail mailto:info@ethecon.org
Internet http://www.ethecon.org/

Oder direkt an den Vorstand:
Axel Köhler-Schnura
Schweidnitzer Str. 41
40231 Düsseldorf
Fon 0211 - 26 11 210
Fax 0211 - 26 11 220
eMail mailto:aks@ethecon.org

Vorstand

Axel Köhler-Schnura/Düsseldorf
Dipl. Kfm./Träger des Preises für Zivilcourage 2000

Uwe Friedrich/Bonn
Dipl. Ing. und Stadtplaner/Betriebsrat

Gudrun Rehmann/Detmold
Journalistin

Kuratorium

Elke von der Beeck/Wuppertal
Erwachsenenbildnerin

Katharina Kniesche-Schubert/Hamburg
Bankkauffrau/Betriebsratsvorsitzende

Christiane Schnura/Düsseldorf
Dipl.Soz.Päd.

Wolfgang Teuber/Lübeck
Journalist

Karen Teuber-Genn/Lübeck
Dipl.Päd. und Theaterpädagogin

Lydia Will/Köln
Studentin

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