Guten Tag,

„GLENCORE-Boss Glasenberg erhält Schmähpreis“ titelte die Schweizer Presse (z.B. die Tageszeitung „20 Minuten“/Auflage 732 Tsd. Expl.). Wir haben den Internationalen ethecon Black Planet Award 2012 an Ivan Glasenberg, Simon Murray und Tony Hayward überreicht. Was wir in der Schweiz erlebten, erfahren Sie unten in dieser ethecon email info.

Lesen Sie in dieser ethecon email info auch Neues zu den weltweiten MONSANTO-Aktionen am vergangenen Samstag (25.05.2013) und zu unserem Black Planet Preisträgern von BP.

Eine gute Nachricht: Wir erwarten FreundInnen aus Japan mit denen wir im vergangenen Jahr in Japan die Aktionen zu TEPCO organisiert haben. Es sind VertreterInnen der Gewerkschaft Doro Chiba, des Anti-AKW-Aktionsnetzwerkes NAZEN und der „Mütter von Fukushima“.Auch dazu mehr in dieser ethecon email info. Schon mal vormerken: Veranstaltung in Düsseldorf am 13. Juni im Bürgerzentrum Bilk, Bachstraße 145 um 19.00 Uhr (mit traditionellem japanischen Tanz, der jetzt Widerstand symbolisiert).

Dringender Aufruf: Bis zum 10. Juni läuft der Endspurt für den Energie-Volksentscheid in Berlin. Dem Berliner Energietisch fehlen noch rund 65.000 Stimmen um zu erreichen, dass die BerlinerInnen parallel zur Bundestagswahl über den Rückkauf ihres Stromnetzes und den Aufbau einer ökologischen, sozialen und demokratischen Energieversorgung abstimmen können. Das wäre auch ein wichtiges Signal für die nächste Bundesregierung, die Energiewende tatsächlich anzugehen. An alle BerlinerInnen: Helfen Sie mit Ihrer eigenen Unterschrift, sammeln Sie Unterschriften und verbreiten Sie diese Information weiter! Und wenn Sie nicht in Berlin wohnen: Mobilisieren Sie Ihre eventuellen FreundInnen, Bekannten und Familienangehörigen in Berlin, sich in die Listen des Volksentscheids einzutragen.

Eine Petition, die alle direkt online unterschreiben können, ist „Wohnen ist Menschenrecht: soziale Mieten statt Verdrängung!“ Bitte unterschreiben und weiterempfehlen.

Wenn wir den Konzernen die Stirn bieten, dann brauchen wir Rückenstärkung durch Fördermitglieder. Und Spenden. Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unter dem Stichwort „GLENCORE stoppen!“

Und nicht vergessen: Sollten Sie Facebooker/in sein, dann teilen Sie unsere Facebook-Seite.

Mit solidarischen Grüßen
Axel Köhler-Schnura / Bettina Schneider
ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie
www.ethecon.org / info@ethecon.org

* „ethecon“ ist die Zusammensetzung der englischen Begriffe „ethics“ (Ethik) und „economics“ (Ökonomie). Mehr zu „ethecon - Stiftung Ethik & Ökonomie“ am Ende dieser eMail und auf unserer Internetseite.
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Sie finden in dieser ethecon email info
(hier nur die Überschriften, die Artikel weiter unten in dieser eMail):

: 1
GLENCORE-Kampagne
geht weiter

: 2
Erfolgreiche Black Planet Übergabe
an GLENCORE-Verantwortliche

: 3
Fukushima-Vorträge
von japanischer NGO-Delegation

: 4
ethecon
Die 37. Stifterin

: 5
Weltweiter Aktionstag
March against MONSANTO

: 6
BP-Update
Verluste verstaatlichen?

: 7
Sommerakademie der
Friedensburg Schlaining

: 8
ethecon bei Blockupy
in Frankfurt

: 9
ethecon unterstützen
Fördermitgliedschaften

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: 1
GLENCORE-Kampagne
geht weiter

Der ethecon Black Planet Award 2012 ist im Rahmen der ethecon Tagung im vergangenen November an die leitenden Manager Ivan Glasenberg (Geschäftsführer), Simon Murray (Verwaltungsratspräsident), Tony Hayward (Komitee für Umwelt, Gesundheit und Sicherheit) sowie an die Großaktionäre des Rohstoffmultis GLENCORE aus der Schweiz verliehen und vor zwei Wochen im Rahmen von Aktionen anlässlich der Hauptversammlung des GLENCORE-Konzerns in Zug/Schweiz übergeben worden.

Die Gründe für die Preisverleihung an die GLENCORE-Verantwortlichen reichen von massiven Umweltverschmutzungen über Menschenrechtsverletzungen und Kinderarbeit bis hin zu Steuerhinterziehung und Korruption. Gewerkschaftsfeindlichkeit und ein mangelnder Arbeitsschutz zeugen von Missachtung selbst den eigenen Arbeitern gegenüber, was sich in einer außerordentlich hohen Rate von Todesfällen unter den Minenarbeitern niederschlägt. Gerade bei seinen Aktivitäten in Afrika und Lateinamerika zählt GLENCORE darauf, dass in Entwicklungsländern nicht so genau hingesehen wird und die konzerneigenen Profite dementsprechend rücksichtslos maximiert werden können.

Mehr zu den Machenschaften von GLENCORE finden Sie in unserem Dossier über die Negativpreisträger und im Flugblatt „GLENCORE stoppen!“. Im Aktionenbereich auf unserer Webseite können Sie sich auch der Protestaktion gegen GLENCORE anschließen.

ACHTUNG: Das Flugblatt, das Dossier und die Internet-Protestaktion sind auf unserer Webseite auf Deutsch, Englisch, Spanisch und Französisch zu finden. Über Weiterempfehlungen unseres Materials - auch im internationalen Bereich - freuen wir uns sehr! (bei dieser Gelegenheit ein ganz großes Dankeschön an unsere ÜbersetzerInnen, die uns immer wieder sehr helfen, dass unsere Aktionen internationale Wirkung entfalten / falls Sie übersetzen können, dann melden Sie sich bitte - wir brauchen noch weitere Hilfe).

Achtung: Das 60-seitige Dossier sowie das Flugblatt sind auch in allen genannten Sprachen in gedruckter Version bei uns erhältlich. Grundsätzlich sind Bestellungen kostenfrei, Spenden sind bei einer Bestellung aber ausdrücklich erbeten. Recherche, Redaktion, Layout, Druck etc. kosten Geld. Sie können das Dossier hier und das Flugblatt hier bestellen (falls mehr als ein Exemplar gewünscht wird, bitte Anzahl angeben).

Die GLENCORE-Aktionen in der Schweiz wurden mit kleineren Zuschüssen und vielen Spenden finanziert. Wir danken allen, die uns unterstützt haben, von ganzem Herzen für diese Solidarität!

ABER: Wir haben noch ein erhebliches Defizit. Bitte spenden Sie unter dem Stichwort „GLENCORE stoppen!“ Helfen Sie mit Ihrer Fördermitgliedschaft.

: 2
Erfolgreiche Black Planet Übergabe an
GLENCORE-Verantwortliche

Hier der Bericht der ethecon-Aktivistin Anabel über diese Aktion zur Übergabe des ethecon Black Planet Award 2012 im Rahmen von Aktionen auf der Hauptversammlung von GLENCORE in Zug/Schweiz:

Mittwoch, 15.05.2013

Anreise in die Schweiz. Endlich angekommen. In Zürich kurz einchecken und dann direkt weiter nach Bern. Dort fand am Abend eine Informationsveranstaltung von verschiedenen Organisationen statt. Die einzelnen Gruppen haben sich zuerst einmal vorgestellt und es wurde erklärt, warum sie überhaupt da waren und was ihre Probleme mit GLENCORE sind. Es war sehr interessant zu hören, inwiefern Leute aus aller Welt von dem Schandtaten des Konzerns betroffen sind. Aus Australien und Kolumbien sind extra zwei Frauen angereist um deutlich zu machen, dass es so nicht weiter gehen kann. Ihre Vorträge waren sehr erschütternd und schockierend, da es dann doch noch mal etwas anderes ist als es zu lesen, wenn man es von den Betroffenen selbst erzählt bekommt.

Im Anschluss an die Vorträge wurde dann noch kurz erläutert wie der nächste Tag ablaufen werde und dann hieß es für uns noch schnell was essen und zurück nach Zürich. Wir waren ja auch schon seit 9 Uhr morgens unterwegs und froh ins Hotel zu kommen.

Donnerstag, 16.05.2013

Und wieder ging es früh los für uns. Um halb 7 trafen wir uns zum Frühstück und anschließend ging es weiter nach Zug, wo die Hauptversammlung von GLENCORE statt finden sollte. So langsam merkte man, wie auch die Stimmung in der Gruppe sich veränderte. Nun wurde es ernst und wir wurden etwas nervös.

In Zug angekommen mussten wir auf die anderen warten. Als sie ankamen haben wir noch mal kurz durchgesprochen, wie es vonstatten geht und dann sind wir auch schon los gezogen vor den Haupteingang des Theaters, in dem die Versammlung stattfand. Es lief alles ziemlich ruhig. Wir haben unsere Transparente hoch gehalten. Die Aktionäre selber haben daran nicht sehr viel Anstoß genommen, obwohl es vereinzelt auch Reaktionen darauf gab. Sowohl negative als auch positive.

Irgendwann kam dann der Pressesprecher von GLENCORE auf uns zu und Bettina Schneider hat ihm den Internationalen ethecon Black Planet Award überreicht. Somit hat die zahlreich anwesende Presse es mitbekommen, wie GLENCORE in aller Öffentlichkeit geschmäht wurde.

Um 11 Uhr sind wir dann rein in den Saal. Wir haben uns extra vorher jeweils eine Aktie gekauft. Es gab keine Probleme. Drinnen war es ein verhältnismäßig kleiner Raum. Vorne saßen die Leute von GLENCORE. Es waren ca. 200 Aktionäre anwesend. So ziemlich alle Redebeiträge waren kritisch. Auch von den Aktionären selber gab es kritische Auseinandersetzungen. Auch wenn diese eher auf die Sprachen bezogen waren (die Aktionärsversammlung lief auf Englisch ab) oder sonstige Sachen. Wir haben dann auch im Saal vorgetragen, warum wir da sind was unser Anliegen ist und haben die Trophäe nochmals allen AktionärInnen gezeigt. Man muss sagen, sie haben sich alles angehört. Nur wenn man dann noch mal nachgefragt hat, hieß es, so wir machen jetzt weiter „ next question“. Glasenberg hat sich sogar tatsächlich unser Dossier angesehen und ist auf einen Punkt ganz kurz eingegangen. Wir sind wurden auf ein „persönliches Gespräch“ vertröstet, was nach deren Ansicht sowieso nie stattfinden wird. Als die HV dann vorbei war gingen wir nach draußen in das Foyer. Dort kamen nach einiger Zeit Glasenberg und Hayward vorbei. Eine ganz ungewohnte Situation für uns, so nah an die Konzern-Leute ran zu kommen. Wir haben sie nochmals mit dem Schmähpreis konfrontiert.

Im Anschluss sind wir dann alle noch was essen gegangen und haben den Tag für uns ausgewertet. Im Hotel zurück hieß es noch etwas Pressearbeit machen und dann ins Bett. Ein anstrengender Tag.

Freitag, 17.5.2013

Und wieder früh raus. Aber heute stand nicht soviel an. Wir wollten uns noch einmal die Hauptzentrale des Konzerns ansehen. Also machten wir uns auf de Weg. Dort angekommen haben wir uns etwas umgesehen und einige Fotos gemacht. Hektisch kamen Sicherheitsleute an, aber da waren wir schon mit allem durch und fuhren ab.

Endlich hatten wir noch etwas Zeit um zwei Stunden lang Zürich anzusehen. Dann noch schnell was essen und auf den Heimweg machen.

Fazit

Es war eine sehr gelungene Aktion. Wir haben erreicht, was wir erreichen wollten und das alles ohne jegliche Komplikationen. Es hat Spaß gemacht und wir haben wieder neue Erfahrungen mit nach hause nehmen können.

Hier möchte ich mich persönlich auch noch herzlich bei allen SpenderInnen bedanken, die Jan, Magdalena und mich bei unserer Reise in die Schweiz finanziell unterstützt haben.

Die Stiftung ethecon dankt auch den bei der Vorbereitung und Durchführung der Aktionen zur Hauptversammlung aktiven Partnerinnen und Partnern, vor allem den besonders aktiven von MultiWatch, Marianne Aeberhard, von der Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien, Stephan Suhner, sowie unserem Schmähredner Dr. Josef Lang ganz herzlich für die gute Zusammenarbeit!

: 3
Fukushima-Vorträge
von japanischer NGO-Delegation

Im Juni 2012 haben Tsunehisa Katsumata, Toshio Nishizawa, Masataka Shimizu und die weiteren verantwortlichen TEPCO-Manager und -Großaktionäre in Tokio den Internationalen ethecon Black Planet Award 2011 von uns erhalten. Unter anderem auch dafür, dass sie nach dem Super-GAU so lange wie möglich versucht haben, das wahre Ausmaß der Katastrophe zu verschleiern. Dadurch begann die Evakuierung der AnwohnerInnen der umliegenden Gegend mit großer Verspätung. Viele Männer, Frauen und Kinder wurden dadurch ebenso bewusst wie unnötig dem radioaktiven Fallout ausgesetzt.

Mehr zu den spektakulären Aktionen hier, eine Filmdokumentation hier und Informationen zur Situation in Fukushima hier und hier. Das ausführliche Dossier und die Flugblätter in drei Sprachen finden Sie hier. Diese können natürlich auch in gedruckter Form bei uns bestellt werden.

Wir dürfen die Menschen in Fukushima nicht alleine lassen! Sie sind in den verstrahlten Gebieten hilf- und wehrlos der vereinten Macht von Konzernen und Regierung ausgeliefert. Die japanische Regierung und die Medien verschweigen das. Beim Japan-Tag in Düsseldorf am vergangenen Samstag kein Wort darüber. Tatsächlich aber sind die Betroffenen zu Millionen der Verstrahlung ausgesetzt. Darunter hunderttausende Kinder, von denen bereits zehntausende Anzeichen von Strahlenerkrankungen zeigen. Daher haben Organisationen wie die „Mütter von Fukushima“ für die von der Katastrophe Betroffenen zur Selbsthilfe gegriffen und bauen eine Kinderklinik in Fukushima auf. Sie hat die Arbeit bereits aufgenommen und hilft den Strahlenopfern.

Die Menschen in Fukushima brauchen unsere Solidarität. Seit unserer Rückkehr aus Japan bitten wir regelmäßig um Spenden vor allem für das Klinik-Projekt! Jeder Beitrag hilft, egal wie groß oder klein. Die Menschen in Fukushima brauchen Ihre Spende.

Jetzt kommt eine kleine Delegation unserer japanischen FreundInnen nach Deutschland, um über die aktuelle Lage in bei ihnen zuhause und speziell in Fukushima zu informieren. Dabei handelt es sich um Chieko Shiina, eine der Gründerinnen der Organisation „Mütter von Fukushima“, um Yosuke Oda (im Vordergrund des Fotos, mit Hut), den Vorsitzenden des Anti-Atomkraft-Netzwerks NAZEN, und um den Dolmetscher Nobuo Manabe, genannt Tigerman, der für die Eisenbahner-Gewerkschaft Doro Chiba arbeitet. Allesamt sind für uns „alte Bekannte“, die uns bei den Aktionen in Japan zur Schmähpreisübergabe an die TEPCO-Verantwortlichen tatkräftig unterstützt haben.

Sie werden zunächst ab dem 7. Juni zu Gast sein bei der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg. Geplant war unter anderem die Übergabe einer Spende für das Kinderkrankenhaus in Fukushima. Nach einem Einbruch in das Büro der Bürgerinitiative und dem Diebstahl des Geldes wird diese Spendenübergabe leider ausfallen müssen. Die japanische Delegation nimmt ab dem 8. Juni am Soli-Treck teil, der am 10. Juni in Magdeburg ankommt, wo mehreren Anti-Atomkraft-Demonstranten der Prozess gemacht werden soll. Anlass ist ein Polizei-Skandal erster Güte. Als der Anti-Atom-Treck 2009 der Gorlebener Landwirte nach Berlin bei der Atommüllhalde Morsleben Halt machte ging die Polizei mit brutaler Gewalt gegen die DemosntrantInnen vor. Es kam zu einem massiven Einsatz von Reizgas und mindestens ein Polizist zog seine Schußwaffe. Während das unglaubliche Verhalten der Polizei zu keinerlei Konsequenzen führte, wird mehreren TeilnehmerInnen des Gorleben-Trecks willkürlich der Prozess gemacht.

Mehr zu der Soli-Aktion und den weiteren geplanten Veranstaltungen der Bürgerinitiative finden Sie in diesem Terminkalender.

WICHTIG: Am 13. Juni werden die FreundInnen aus Japan in Düsseldorf zu Gast bei ethecon sein. Chieko Shiina wird im Rahmen einer Abendveranstaltung den volkstümlichen Kansho-Tanz aus der Region Fukushima zeigen, der den Widerstandswillen der Bevölkerung von Fukushima gegen die Tokioter Regierung und ihre Atompolitik symbolisiert. Außerdem wird sie über die jetzige Lage in Fukushima sprechen und dabei auch auf die unabhängige Kinder-Klinik eingehen. Yosuke Oda wird von der Entwicklung der japanischen Anti-Atom-Bewegung seit Fukushima berichten. Die Veranstaltung findet auf Japanisch mit deutscher Übersetzung statt. Unsere Newsletter-AbonnentInnen im Düsseldorfer Raum werden wir per Mail noch einmal über die Details der Veranstaltung informieren:

Datum: Donnerstag, 13. Juni

Uhrzeit: 19.00 Uhr

Veranstaltungsort: Bürgerhaus im Stadtteilzentrum Bilk, Bachstr. 145 / Bilker Arcaden (Parkhaus vorhanden, sehr gute Anbindung an öffentlichen Nahverkehr)

Für den 15. Juni ist eine Abendveranstaltung in Berlin geplant. Details stehen leider noch nicht fest.

: 4
ethecon
Die 37. Stifterin

Wir uns freuen sehr, dass die 37. Zustifterin zu uns gestoßen ist. Sie interessiert sich sehr für Entwicklungspolitik und ist Mutter eines Sohnes, der in Berlin wohnt. Herzlich willkommen bei ethecon!

Dieser beständige Zuwachs unserer StifterInnen ist toll und gibt uns Hoffnung. Falls Sie auch zu dem Kreis unserer ZustifterInnen und Anspar-ZustifterInnen gehören möchten, dann bedenken Sie bitte - Sie brauchen kein Vermögen, um bei ethecon zuzustiften. Bereits ab 20 Euro monatlich werden Sie Anspar-ZustifterIn. Sollten Sie mehr Möglichkeiten haben, ab einem Betrag von 5.000 Euro werden Sie direkt ZustifterIn.

JedeR neue StifterIn stärkt uns doppelt: Zum einen finanziell - was unsere noch kleine und finanzschwache Stiftung immer braucht! -, zum anderen moralisch, weil jede Zustiftung eine Solidaritätsbekundung mit uns und unserer Arbeit ist. Beides ist in Zeiten, in denen wir spürbar ins Visier der Großkonzerne geraten, dringend nötig.

Wichtig für Ihre Entscheidung: Für Zustiftungen gelten großzügige Steuervorteile (sehr viel mehr als bei den üblichen Zuwendungen!). So sind Zustiftungen bei ethecon aktive Umverteilung. Nicht von unten nach oben, nein, weg von Rettungsschirmen und Rüstungsausgaben, hin zu Umweltschutz, Gerechtigkeit und Frieden. Sollten Sie Fragen dazu haben, dann melden Sie sich bitte bei uns. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Und: Wenn Sie sich (noch) nicht zu einer Zustiftung entscheiden können, Darlehen, Spenden und Fördermitgliedschaften helfen uns selbstverständlich auch!

Und wenn Sie zuvor erst einmal mehr Info über uns und unsere Stiftung wollen, dann bestellen Sie einfach hier die Stiftungsbroschüre „Für eine Welt ohne Ausbeutung und ohne Unterdrückung“. Natürlich kostenlos (Spende erbeten).

: 5
Weltweiter Aktionstag
March against MONSANTO

Im Jahr 2006 ist der erste Internationale ethecon Black Planet Award verliehen worden. Er ging an die verantwortlichen Manager und Großaktionäre des Agrar-, Chemie- und Gentechnikkonzerns MONSANTO. Wie berechtigt diese Schmähung war, beweisen sie immer wieder.

MONSANTO versucht unentwegt, seine Interessen durch intensive Lobbyarbeit, Gesetze bzw. Gesetzeslücken durchzusetzen. Davon haben wir in der vergangenen Ausgabe unserer ethecon email info bereits berichtet. Doch es gibt Widerstand. Und zwar weltweit.

Ein aktuelles Beispiel dafür ist der „March against MONSANTO“ der am vergangenen Samstag überall auf der Welt stattfand und bei dem zwei Millionen Menschen gegen den Konzern und gegen die Gentechniklobby gegangen auf die Straße sind. Veranstaltungsorte in Deutschland waren Düsseldorf, Berlin, Frankfurt am Main, München, Krefeld, Saarbrücken und Leer (Ostfriesland). Auch an diesen Aktionen nahmen Fördermitglieder, SpenderInnen, StifterInnen und AktivistInnen von ethecon teil. In mehreren Städten wurden unsere Flugblätter verteilt. Fotos von der Aktion in Düsseldorf finden Sie hier.

Die Preisträgerin unseres Positiv-Preises, des Internationalen ethecon Blue Planet Award 2007, die indische Polit- und Umweltaktivistin Vandana Shiva, hat den Aufruf zum „March against Monsanto“ übrigens mit dieser Video-Grußbotschaft unterstützt (auf der Homepage unten).

Der Kampf gegen MONSANTO geht weiter. In Europa, wo der Widerstand gegen gentechnisch veränderte Grundnahrungsmittel anhaltend hoch ist, versucht der Konzern aktuell, Patente auf konventionell gezüchtetes Saatgut zu erhalten. Damit könnten die verschiedensten Lizenzgebühren fällig werden, die sich die MONSANTO-AktionärInnen in die Tasche stecken könnten. Weltweit will der Konzern immer größere Teile der Nahrungskette kontrollieren. Protestieren Sie dagegen mit Ihrer Unterschrift und fordern Sie den Verwaltungsrat der Europäischen Patentorganisation auf, die Gesetzeslücken zu schließen, die solche Patente möglich machen!

Ein weiterer Gesetzesentwurf der EU-Kommission wäre das Aus für viele alte Obst-, Gemüse- und Getreidesorten. Dann dürfte nur noch Saat- und Pflanzgut von Sorten in den Handel kommen, die den Industrienormen entsprechen - so wie Agrarkonzerne wie MONSANTO und Konsorten es herstellen. Protestieren Sie dagegen und verbreiten Sie diese Petition! Unterschreiben Sie bitte auch die Forderung nach dem Verbot des gefährlichen glyphosathaltigen Pestizids Roundup.

Aktueller TV-Tipp: Am morgigen Samstag, 1. Juni, zeigt Arte um 12.10 Uhr die Wiederholung der Dokumentation „MONSANTO, mit Gift und Genen“. Unbedingt ansehen!

: 6
BP-Update
Verluste verstaatlichen?

Drei Jahre nach der Explosion der Ölplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko und dem dadurch ausgelösten monatelangen ungebremsten unterseeischen Ölaustritt, der zur (bisher) schlimmsten Ölpest aller Zeiten geführt hat, rechnet der hauptverantwortliche Ölkonzern BP mit Kosten für Entschädigungszahlungen in Höhe von 42 Milliarden US-Dollar für diese Katastrophe. In „bewährter“ Konzernmanier will BP die längst schon wieder gemachten Gewinne für sich behalten, die Verluste aber dem Steuerzahler aufdrücken - oder am liebsten ganz vermeiden. So will der Konzern die britische Regierung um Hilfe bitten, damit diese Einfluss auf die Regierung der USA nimmt, wo dieser Prozess zur Zeit geführt wird. Konzernvertreter und der britische Premierminister Cameron leugnen zwar, dass es schon zu einem solchen Gespräch gekommen sei - doch Cameron habe „generell ein offenes Ohr für Probleme britischer Unternehmen“. Was immer das in diesem Fall (auch für die britischen SteuerzahlerInnen) heißen soll ...

Für die Gewinne sorgt BP natürlich selbst - gerne auch in Absprache mit anderen Ölkonzernen wie SHELL und STATOIL. Unter anderem bei diesen drei Konzernen wurden auf Geheiß der EU-Kommission von europäischen Behörden Razzien in mehreren Ländern durchgeführt. Es besteht der Verdacht der Preismanipulation auf den Öl- und Kraftstoffmärkten, was massive Folgen für die VerbraucherInnen bedeuten würde.

In der Zwischenzeit reißen die Berichte über die Folgen der Ölkatastrophe nicht ab, auch wenn Details manchmal erst mit Verspätung gemeldet werden. Eins von vielen Beispiel dafür ist der doppelköpfige Bullenhai-Fötus, dessen Mutter Fischern im Golf von Mexiko in der Nähe von Florida ins Netz ging. Der damalige BP-Chef Tony Hayward und weitere Verantwortliche des BP-Konzerns wurden für die katastrophalen Auswirkungen der Ölpest von uns mit dem Internationalen ethecon Black Planet Award 2010 geschmäht. Eine Gruppe Mexikaner bereitet derzeit auch eine Sammelklage gegen BP vor. Der Künstler Ruppe Koselleck strebt übrigens schon seit langem die feindliche Übernahme von BP an. Sie können ihn dabei durch den Kauf eines „Petrodollars“ unterstützen.

: 7
Sommerakademie der
Friedensburg Schlaining

Den regelmäßigen LeserInnen unseres Newsletters ist die Friedensburg Schlaining bereits bekannt. Unser Preisträger des Internationalen ethecon Blue Planet Award 2010, Elias Bierdel, arbeitet dort beim Österrischen Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung (ÖSFK). Der Flüchtlings- und Menschenrechtsaktivist ist einer der Gründer von „borderline-europe - Menschenrechte ohne Grenzen e.V.“.

Die österreichische Friedensburg Schlaining veranstaltet ihre diesjährige internationale Sommerakademie vom 30. Juni bis zum 05. Juli unter dem Motto „Flucht und Migration - von Grenzen, Ängsten, Zukunftschancen“.

Seit drei Jahrzehnten versammeln sich auf der Friedensburg Schlaining ExpertInnen, StudentInnen, SchülerInnen und Interessierte aller Altersgruppen, um eine Woche lang in Diskussionen und Workshops aktuelle friedenspolitische Fragen zu bearbeiten. Im Jubiläumsjahr haben sich die OrganisatorInnen für ein besonders brisantes Thema entschieden: den Umgang mit Flucht und Migration, mit Asylsuchenden und vermeintlichen „Illegalen“, die nach Europa streben.

Wie aktuell das Thema ist, zeigt sich immer wieder. So hat der zuständige UN-Sonderberichterstatter Francois Crépeau am Montag dieser Woche in Genf einen Bericht vorgelegt, in dem er kritisiert, dass die Europäische Union sich zu stark darauf konzentriert, irreguläre Einwanderung zu stoppen und dabei die Menschenrechte von Flüchtlingen vernachlässigt. Er forderte die EU auf, an ihren Außengrenzen mehr für die Respektierung von Menschenrechten von Migranten zu tun.

Bei der Sommerakademie der Friedensburg zu diesem Thema sind neben führenden MigrationsforscherInnen und politisch Verantwortlichen vor allem PraktikerInnen eingeladen, ihre Erfahrungen zu teilen: FlüchtlingshelferInnen und AsylbetreuerInnen ebenso wie MenschenrechtsaktivistInnen aus den Randzonen Europas, wo die Abschottung der EU-Außengrenzen mit Zäunen und Kriegsgerät täglich weitere Todesopfer fordert.

Details zur Anmeldung, Anreise, Unterbringung und Preisen sowie das Archiv mit den vergangenen Veranstaltungen finden Sie hier.

: 8
ethecon bei Blockupy
in Frankfurt

Auf nach Frankfurt: Morgen um 11 Uhr startet die Blockupy-Großdemonstration in Frankfurt am Basler Platz (in der Nähe des Hauptbahnhofes).

Bereits im vergangenen Jahr ist der Protest gegen die EU-Krisenpolitik dorthin getragen worden, wo sie einen ihrer Ursprünge hat: zur Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main. 2012 gelang die geplante Blockade der Bankenmetropole vier Tage lang vor allem wegen des zeitweilig von der Stadt ausgesprochenen Totalverbots und der Abriegelung durch die Polizei. Da die Stadt diese unbeabsichtigte Unterstützung (leider?!) nicht noch einmal leisten möchte, gibt sich Frankfurt in diesem Jahr offener für Blockupy.

Unter dem massiven Polizeieinsatz und den Repressionen in Frankfurt mussten im Vorjahr auch ethecon-VertreterInnen wie unsere Aktivistin Anabel leiden. Sie schilderte ihre Eindrücke jener Tage in diesem Bericht. Selbstverständlich ist ethecon auch dieses Jahr wieder dabei. Neben vielen Mitgliedern, StifterInnen und AktivistInnen nimmt auch unser ethecon Gründungsstifter Axel Köhler-Schnura an der morgigen Großdemonstration teil.

Bereits heute ist Aktionstag, bei dem Krisenprofiteure sichtbar gemacht werden sollen, indem die DEUTSCHE BANK und Textilgeschäfte auf der Einkaufsstraße Zeil ebenso blockiert werden wie der Abschiebeflughafen Frankfurt. Keine der angemeldeten Veranstaltungen ist bisher von der Stadt verboten worden. Die angekündigte Blockade der EZB soll jedoch verhindert werden. Diese ist allerdings gar nicht erst angemeldet worden, sondern fällt unter zivilen Ungehorsam.

Für die Demonstration am morgigen Samstag erwarten die OrganisatorInnen rund 20.000 TeilnehmerInnen aus ganz Europa.

Mehr Informationen zu Blockupy Frankfurt und das umfangreiche Veranstaltungs- und Kulturprogramm finden Sie hier und hier.

: 9
ethecon unterstützen
Fördermitgliedschaften

Wie Sie wissen ist ethecon - Stiftung Ethik & Ökonomie eine ungewöhnliche, eine alternative konzern- und gesellschaftskritische Stiftung. Unsere Idee ist: Eine Stiftung wirkt im Gegensatz zu anderen Organisationen weit über den Generationenwechsel und eignet sich deshalb ganz besonders, da es um die Zukunft der Kinder und Enkel geht. Alles, was Konzerne und ihre Handlanger in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft heute verbrechen, trifft nicht nur uns, sondern noch viel mehr die nach uns kommenden Generationen. Die Stiftung schafft genau an dieser Stelle die Kontinuität des Widerstandes.

Wir sind klein, aber oho! Dennoch sagen wir ganz offen: Die mittlerweile 37 StifterInnen und AnsparstifterInnen von ethecon brauchen Ihre Unterstützung. Wir brauchen vor allem weitere Fördermitglieder.

Entschließen Sie sich deshalb noch heute, die Stiftung ethecon ab jetzt durch Ihre Fördermitgliedschaft zu unterstützen. Damit wir uns weiterhin für eine bessere Welt einsetzen können - für Sie, für Ihre Freunde und Familie, für Ihre Kinder und Enkel. Und vielleicht möchten Sie ja auch in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis Werbung für uns machen. Wir freuen uns über jeden, der sich für unsere Arbeit interessiert.

Fördermitgliedschaften sind ab 60 Euro jährlich möglich, nach oben ist keine Grenze gesetzt. Die Mitgliedsbeiträge können - je nach Wunsch - einmal im Monat, Quartal, Halbjahr oder Jahr abgebucht werden. Bei einem Jahresbeitrag von 60 Euro bedeutet beispielsweise die monatliche Abbuchung für Sie, dass Sie auf jeweils 5 Euro verzichten - und diese in eine alternative Zukunftsvision investieren. Denn trotz aller widrigen Umstände und mancher Rückschläge glauben wir nach wie vor daran, dass eine andere Welt möglich ist. Aber eben nur, wenn wir nicht aufhören, diese lautstark und tatkräftig einzufordern. Helfen Sie uns dabei! Fordern und fördern Sie, damit wir unsere gemeinsamen Ziele erreichen.

Fördermitgliedschaften sind für unsere Arbeit besonders wichtig, weil diese für uns durch die Regelmäßigkeit ihres Eingangs eine bessere Planbarkeit bedeuten. Das Stiftungskapital ist festgelegt und unantastbar. Die Zinsen werden nur einmal im Jahr ausgeschüttet und liegen (unter anderem aufgrund der ethischen Geldanlage) bei etwa zwei Prozent. Spenden wiederum sind jederzeit außerordentlich willkommen - aber für uns nicht planbar. Nur die Fördermitgliedschaften erlauben es uns, unsere Aufwendungen für Aktionen, Tagungen, Preisverleihung und Öffentlichkeitsarbeit solide zu kalkulieren.

Für Arbeitslose und StudentInnen sind Fördermitgliedschaften bereits ab 20 Euro jährlich möglich (bitte angeben). Wir möchten mit unserer Stiftung und unserer Arbeit so vielen Menschen wie möglich die politische Partizipation ermöglichen. Dafür hoffen wir auf eine möglichst breite Basis an UnterstützerInnen.

Selbstverständlich können Sie hier auch zustiften (ab 5.000 Euro), um unsere Stiftung zu stärken. Eine Ansparzustiftung (ab 20 Euro monatlich) kann hier eingerichtet werden. Oder unterstützen Sie uns einfach mit Ihrer Spende.

Wichtig: Alle Zuwendungen an ethecon werden steuerwirksam bescheinigt und können - falls eine Steuererklärung gemacht wird - über Steuerersparnisse je nach persönlichem Steuersatz refinanziert werden.

Und wenn Sie zuvor erst einmal mehr Info über uns und unsere Stiftung wollen, dann bestellen Sie einfach hier die Stiftungsbroschüre „Für eine Welt ohne Ausbeutung und ohne Unterdrückung“. Natürlich kostenlos (Spende erbeten).
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Es gibt in Deutschland ca. 20 Tsd. Stiftungen, international mehrere hunderttausend. Zumeist sind es Konzern-, Familien-, Kirchen-, Partei- und Staatsstiftungen, denen es in erster Linie um Macht und Geld geht, etwa den Erhalt großer Familienvermögen bzw. die Sicherung der gegebenen politischen Verhältnisse. Es gibt auch Förderstiftungen für alle möglichen Zwecke und sehr viele karitative Stiftungen, die sich um eine Vielzahl von Umweltschutz-, Gesundheits- etc. Problemen kümmern.

ethecon ist eine der wenigen Stiftungen, die sich system-, konzern- und globalisierungskritisch für einen grundlegenden Wandel der Verhältnisse engagieren. ethecon ist eine Stiftung „von unten“, die sich vor allem in der Verantwortung gegenüber den kommenden Generationen sieht.

Weitere Zustiftungen, Spenden und Fördermitgliedschaften sind willkommen.

Spenden bitte an:

EthikBank
Konto 30 45 536
BLZ 830 944 95
Internationale Bankverbindung
BIC GENODEF1ETK
IBAN DE 58 830 944 95 000 30 45 536

Werden Sie Fördermitglied. Ab 60 Euro jährlich möglich. Formlose Mitteilung unter Angabe eines Kontos zur Abbuchung des Beitrages genügt: mailto:info@ethecon.org.

Bei Interesse an einer Zustiftungen sprechen Sie am besten mit uns. Kurze Nachricht genügt.

Online spenden können Sie hier. Fördermitglied (ab 60 Euro jährlich) werden Sie hier. Zustiften (ab 5.000 Euro) können Sie hier. Eine Ansparzustiftung (ab 20 Euro monatlich) zeichnen Sie hier.

ethecon - Stiftung Ethik & Ökonomie
Ahrenshooper Str. 73
D-13051 Berlin
Fon 030 - 22 32 51 45
eMail mailto:info@ethecon.org
Internet http://www.ethecon.org/

Oder direkt an den Vorstand:
Axel Köhler-Schnura
Schweidnitzer Str. 41
40231 Düsseldorf
Fon 0211 - 26 11 210
Fax 0211 - 26 11 220
eMail mailto:aks@ethecon.org

Vorstand

Axel Köhler-Schnura/Düsseldorf
Dipl. Kfm./Träger des Preises für Zivilcourage 2000

Gudrun Rehmann/Detmold
Journalistin

Karen Teuber-Genn/Lübeck
Dipl.Päd. und Theaterpädagogin

Kuratorium

Elke von der Beeck/Wuppertal
Erwachsenenbildnerin

Uwe Friedrich/Bonn
Dipl. Ing. und Stadtplaner/Betriebsrat

Friedhelm Meyer/Düsseldorf
ehem. Pfarrer

Christiane Schnura/Düsseldorf
Dipl.Soz.Päd.

Wolfgang Teuber/Lübeck
Journalist

Lydia Will/Berlin
Studentin

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