ethecon Blue Planet Award 2016 Trauer um Huberto Juárez Núñez

Mit dem Tod von Huberto Núñez verliert die internationale Menschenrechts- und Solidaritätsbewegung einen unermüdlichen Kämpfer für Wahrheit, Gerechtigkeit und historische Aufarbeitung. Sein politisches Engagement war geprägt von dem festen Willen, Unrecht sichtbar zu machen und den Opfern staatlicher Repression und wirtschaftlicher Mitverantwortung eine Stimme zu geben.

Besonders sein Einsatz für die Aufarbeitung der Verstrickungen von Volkswagen do Brasil in die Repression während der brasilianischen Militärdiktatur machte ihn weit über Brasilien hinaus bekannt. Mit Beharrlichkeit setzte er sich dafür ein, dass die Schicksale der Betroffenen anerkannt, Verantwortlichkeiten benannt und Erinnerung bewahrt werden. Für ihn war Gerechtigkeit nicht nur eine Frage der Vergangenheit, sondern eine Verpflichtung für Gegenwart und Zukunft.

Die Verleihung des internationalen ethecon Blue Planet Award würdigte dieses außergewöhnliche Lebenswerk. Sie war eine Anerkennung seines jahrzehntelangen Engagements für Menschenrechte, Demokratie, soziale Gerechtigkeit und ökologische Verantwortung. Huberto Núñez verband den Einsatz für die Würde des Menschen mit dem Kampf gegen Ausbeutung, autoritäre Strukturen und die zerstörerischen Folgen eines Wirtschaftens ohne gesellschaftliche Verantwortung.

Sein Leben war geprägt von Mut, Konsequenz und internationaler Solidarität. Er hat gezeigt, dass selbst mächtige Unternehmen und politische Systeme zur Verantwortung gezogen werden können, wenn Menschen den Mut haben, nicht zu schweigen.

Wir verneigen uns vor einem Menschen, dessen Engagement weit über seine eigene Zeit hinauswirken wird. Sein Vermächtnis bleibt ein Auftrag, den Einsatz für Menschenrechte, Demokratie und soziale Gerechtigkeit entschlossen fortzuführen.

Huberto Núñez wird unvergessen bleiben. 🕊️

Con la muerte de Huberto Núñez, el movimiento internacional de derechos humanos y solidaridad pierde a un incansable luchador por la verdad, la justicia y el esclarecimiento histórico. Su compromiso político estuvo marcado por la firme voluntad de visibilizar las injusticias y dar voz a las víctimas de la represión estatal y la complicidad económica.

Su labor para esclarecer los vínculos de Volkswagen do Brasil con la represión durante la dictadura militar brasileña lo hizo conocido mucho más allá de Brasil. Con perseverancia, abogó por el reconocimiento de los destinos de los afectados, la señalización de responsabilidades y la preservación de la memoria. Para él, la justicia no era solo una cuestión del pasado, sino un compromiso con el presente y el futuro.

La concesión del premio internacional «ethecon Blue Planet Award» (Premio Planeta Azul) distinguió esta excepcional trayectoria de vida. Fue un reconocimiento a su compromiso de décadas con los derechos humanos, la democracia, la justicia social y la responsabilidad ecológica. Huberto Núñez supo aunar la defensa de la dignidad humana con la lucha contra la explotación, las estructuras autoritarias y las consecuencias devastadoras de una economía sin responsabilidad social.

Su vida estuvo marcada por el coraje, la coherencia y la solidaridad internacional. Demostró que incluso las empresas más poderosas y los sistemas políticos pueden rendir cuentas cuando las personas tienen el valor de no callar.

Nos inclinamos ante alguien cuyo compromiso trascenderá con creces su propia época. Su legado sigue siendo un mandato: continuar con determinación la lucha por los derechos humanos, la democracia y la justicia social.

Huberto Núñez permanecerá inolvidable. 🕊️

Der Professor der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Autonomen Universität Benemérita des Bundesstaates Puebla (BUAP) in Mexiko Huberto Juárez Núñez starb am 25. Juni im Alter von 75 Jahren.
Im November 2016 wurde dem mexikanischen Gewerkschafter und Ökonomen Huberto Juárez Núñez für seinen beispielhaften Einsatz zum Schutz des Blauen Planeten und der Rechte der Arbeitenden der Blue Planet Award verliehen.

Hier die ethecon Fotoshow anläßlich der Verleihung des ethecon Blue Planet Award 2016
https://www.youtube.com/watch?v=1Ceojrt01GY&list=PLqfAi20YcB8-05CGfm4G04_l_HFUAdyjq&index=11&t=4s
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Nachruf auf Jean Ziegler

Hans See, Zustifter von ethecon,
Prof. für Wirtschaftskriminologie
und Freund von Jean Ziegler

Jean Ziegler ist tot. Am 10. Juni 2026 starb er im Alter von 92 Jahren. Seinem Tod sah der ansonsten Furchtlose schon als junger Mann mit unüberwindlicher Angst entgegen.
Diese Angst hat er 1975 erstmals in einem in Paris erschienenen Buch öffentlich gemacht. Sie wurde zum zentralen Thema seines Lebens. Das Buch wurde 1977 unter dem Titel: „Die Lebenden und der Tod“ ins Deutsche übersetzt. Es wurde in viele andere Sprachen übersetzt. Im Jahr 2000 wurde es – von ihm überarbeitet und mit einem Vorwort versehen – bei Goldmann als Taschenbuch neu aufgelegt.
In Fachkreisen gilt es als eines der Standardwerke der „Soziologie des Todes“. Doch auch Laien können es mit großem Gewinn lesen. Die Todes-Soziologie, die unabwendbar darunter zu leiden hat, dass – wie Ziegler beklagte – niemand über seinen eigenen Tod zu berichten vermag und jeder Mensch (auch der Forscher) ihn nur durch die Erfahrung des Todes von Mitmenschen, also nicht selbst, erlebt. Eigentlich eine Banalität, die aber nach allem, was ich als langjähriger Freund und Mitstreiter Jean Zieglers über ihn und auch von ihm selber weiß, der Generalschlüssel zu seiner selbst von Freunden oft nicht verstandenen Weltanschauung, seines theoretischen Gerüsts und seiner sozialen und politischen Praxis ist.
Ziegler stellt dort kritisch fest: „Der Tod ist das große Tabu unserer Gesellschaft. Das ist gewollt. Die kapitalistische Warengesellschaft reduziert den Menschen auf seine Qualität als reaktive Zelle im Produktions- und Konsumprozess. Seine Existenz erschöpft sich in jener eines bloßen Funktionsträgers der kapitalistischen Akkumulations- und Profitmaschine. Das Bewusstsein seiner eigenen Endlichkeit jedoch schafft Schicksal, Bewusstsein der radikalen Singularität, der Einzigartigkeit des eigenen Lebens. Kein Moment kehrt je zurück. Keiner gleicht einem anderen. Der Tod macht uns zu verantwortlichen Subjekten unserer eigenen Existenz. Um die Angst vor dem eigenen Tode wenigstens teilweise zu mindern, gibt es nur einen Weg: jeden Tag – durch Gedanken, Taten und Träume – so viel Glück für sich und die anderen, so viel Sinn zu erschaffen, dass, am Ende des Lebens, dieses Leben seiner eigenen Negation so viel Sinn wie möglich entgegenzustellen vermag.“ Diesen Weg hat er gefunden, und ist ihn gegangen. Trotz aller Niederlagen mit großem Erfolg.
Doch fällt seinen Gegnern dazu überhaupt nichts ein.
Als Jean Ziegler 2012 von Axel Köhler-Schnura in Berlin der „Internationale ethecon Blue Planet Award“ überreicht wurde, hatte ich die große Ehre, die „Laudatio“ halten zu dürfen. Ich habe damals einen ersten Versuch unternommen, Zieglers Leben und Werk, seine sozialen und politischen Aktivitäten und Interventionen durch Einblicke in Gedanken und Ergebnisse dieses ungewöhnlichen Forschungsprojekts bewusst zu machen. Denkweise und Wissenschaftsbegriff Zieglers überschreiten nun einmal ermutigend die Grenzen, die ihr von Politik, Kapital und kapitalfrommen Medien (trotz Freiheitsgarantien) gezogen werden. Und Heerscharen von Konformisten, die Angst vor einem Karriereknick haben, ignorieren dieses besondere Werk in ihren Nachrufen, füllen ihre Zeilen über den „höflichen Provokateur“ (FR 12.5.26) lieber mit uralten, irgendwo abgekupferten Unterstellungen, Kränkungen und Herabsetzungen. Sie verraten damit nicht nur Zieglers höchstes Lebensziel, sondern auch, dass es sich in der Regel um Autoren handelt, die ihm einfach nicht das Wasser reichen können.
Die 2004 von Axel Köhler-Schnura und Gudrun Rehmann gegründete Stiftung ethecon sowie die 1991 von mir und Dieter Schenk gegründete Bürger- und Menschenrechtsorganisation Business Crime Control, die als Organisationen und Personen eng zusammenarbeiten und Jean Ziegler sehr viel verdanken, trauern um ihn und werden alles versuchen, in seinem Geist, in seinem Sinn, mit seinen Zielen den gemeinsamen Kampf für soziale Gerechtigkeit, friedliches Zusammenleben der Völker und die Bewahrung unseres blauen Planeten ohne Wenn und Aber fortzusetzen.
Mit seiner Familie, insbesondere seiner Frau Erica Deuber Ziegler, ohne deren unermüdliche und solidarische Unterstützung seiner Kämpfe er diese nicht hätte bestehen können, aber auch mit allen, vor allem den kapitalismuskritischen Zivilgesellschaften, auf die er immer rechnen konnte und auf die er seine Hoffnungen setzte, trauern wir um einen liebenswerten Menschen, einen Freund, einen Lebensretter, und um den Propheten einer besseren Welt, die – wovon er uns mit Worten, Schriften und Taten überzeugt hat – tatsächlich möglich ist.

Laudatio Prof. Hans see
https://www.ethecon.org/ethecon-preise/die-preise-2012/prof-dr-hans-see-laudatio-2/

Dankesrede Jean Ziegler
https://www.ethecon.org/ethecon/jaehrliche-preisverleihungen/preisverleihung-2012/dankesrede-prof-jean-ziegler/

Hans See (*1934), Prof. für Wirtschaftskriminologie und Freund von Jean Ziegler erlernte den Beruf des Werkzeugmachers, erwarb den Realschulabschluss an einer Abendschule und erlangte die Allgemeinen Hochschulreife. Er studierte Germanistik, Politikwissenschaft, Soziologie und Philosophie, war Professor für Politikwissenschaft, Sozialpolitik und Wirtschaftskriminologie, Lehrbeauftragter beim Bundeskriminalamt, der Führungsakademie der Polizei und der Polizeifachhochschule. Zudem war er umfangreich in der Erwachsenenbildung bei Volkshochschulen, Gewerkschaften, der Neuen Richtervereinigung, Attac und der Katholischen Akademie Trier tätig. Aus seinem vielfältigen ehrenamtlichen Engagement sind die Gründung des gemeinnützigen Vereins Business Crime Control sowie die Zustiftung bei ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie besonders hervorzuheben.

Jean Ziegler

Soeben erreicht uns die Nachricht, dass Jean Ziegler gestern im Alter von 92 Jahren gestorben ist. Für seinen beispielhaften Einsatz für unseren Blauen Planeten wurde er 2012 mit dem Internationalen ethecon Blue Planet Award geehrt. Die Welt verliert einen großen Kämpfer für Gerechtigkeit, Frieden und Umweltschutz. Wir trauern um ihn.

„Politische Erklärung“ anlässlich der gemeinsamen Sitzung von Vorstand und Kuratorium der Stiftung ethecon am 11. April 2026

Unsere Welt im Umbruch
Aufbruch oder Untergang 

Der in die Enge getriebene Raubtierkapitalismus kann die Ausbeutung und Ausplünderung der Welt nicht mehr ungehindert fortsetzen. Blindwütig schlägt er um sich und konfrontiert die Welt u. a. mit nie dagewesener Hochrüstung, Voranschreiten neo-faschistischer
Herrschaft, immer neuen völkerrechtswidrigen Kriegen, einem Genozid in Nahost, Entführung und Einkerkerung des gewählten venezolanischen Staatspräsidenten Maduro, versuchter Annektierung Grönlands sowie brutaler Erdrosselung Kubas. Barbarisch und
skrupellos nimmt er die Gefahr eines Atomkriegs sowie des Zusammenbruchs der Ökologie in Kauf und bringt damit den Planeten und die Menschheit insgesamt in akute Gefahr.

Niedergang der „Westlichen Wertegemeinschaft“

Die Vorherrschaft des Westens, allen voran die der USA ist am Wanken, ihre Hegemonie kollabiert an vielen Stellen. Die Weltwirtschaft des Westblocks erlebt zunehmend Wachstumsverluste, internationale Auslandsinvestitionen und Wissenschaftsaustausch sind
am Sinken. Der US-Dollar als Transaktionseinheit für den weltweiten Handel, verliert zunehmend an Bedeutung. Der bisher dominierende westlich-kapitalistische G7-Verbund unter Führung der USA ist geprägt von Zerstrittenheit und rasantem Niedergang.
Zwar sind die Profite der führenden Kapitalisten hoch wie nie. Doch gleichzeitig versinkt der traditionelle kapitalistische Westen in Armut, Suchtabhängigkeiten, Kindersterblichkeit, Krankheit, Analphabetismus, Kriminalität, Obdachlosigkeit, illegaler Arbeit, Überschuldung,
Polizeigewalt und Straflosigkeit für Wirtschaftskriminelle. Das westliche Demokratiemodell wird zunehmend ersetzt durch eine autoritär-bürokratische Überwachungs-, Zensur- und Polizeidiktatur. Menschenfeindliche, barbarische neo-faschistische Systeme werden für das
Kapital wieder zu begrüßten Herrschaftsformen. Industrielle Innovationskraft und Infrastruktur sind auf einem Tiefstand. Alles gepaart mit Ausstieg aus Umwelt- und Klimaschutz.

Aufstieg der „Multipolaren Weltgemeinschaft“

Die maßlose Wut des westlichen Kapitalismus, der Ultrareichen und ihrer Marionetten in Politik und Gesellschaft, wird getrieben vom voranschreitenden politischen und ökonomischen Aufstiegs Chinas und vom China und anderen Staaten betriebenen Konzepts
der Multipolarität. Es haben sich mit BRICS (Akronym aus den Anfangsbuchstaben der Staaten Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika), SCO (Shanghei Cooperation Organisation) und anderen mächtige Kooperationen großer Staaten herausgebildet. Sie
bringen mit dem Rückhalt Chinas eine wirtschaftlich nachhaltige, friedliche, nicht militärisch begleitete, internationale Ordnung auf den Weg. Im Interesse der Menschheit und schlagen den „Aufbau einer internationalen Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Zukunft für die
Menschheit als Ganzes“ vor. Bei der Staatengemeinschaft BRICS haben mittlerweile mehr als 30 weitere Länder
Aufnahmeanträge gestellt. Gemeinsam wollen sie eine ökonomisch und politisch besser geregelte und friedvolle Welt, in der Menschen, Völker und Staaten im gegenseitigen Respekt leben und zusammenarbeiten. Sie fordern eine „Multipolare Welt im 21.
Jahrhundert“ statt Handelskriege und weltweiter Kriege auf diesem Planeten. Mit 60 Billionen Dollar Bruttoinlandsprodukt sind sie die mit Abstand stärkste Wirtschaftsvereinigung der Welt.

Unruhe und Widerstand der Völker

Die Unruhe in den Völkern der Welt nimmt zu. Menschen widersetzen sich mehr und mehr der Barbarei der Ultrareichen und ihrer Machtapparate. Die Bevölkerungen verlieren zunehmend das Vertrauen in Regierung, Medien und Wissenschaft. Trotz aller Brutalität der
außergesetzlichen Heimatschutz-Truppen der US-Regierung gehen selbst in den USA Millionen auf die Straßen.
Die Völker der Welt wollen verhindern, dass es mit immer mehr regionalen Kriegen, gar mit einem großen Krieg gegen China und Russland mit dem Potential zu einem atomaren Krieg, zur Vernichtung der Menschheit kommt. Sie wollen die Umwelt und die ökologischen Grundlagen ihres eigenen Überlebens retten.

Alles für den Frieden!

ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie setzt sich ein für eine Welt ohne Ausbeutung und ohne Unterdrückung. Zugleich hält die Stiftung die „Beachtung ethischer, ökologischer, sozialer und menschenrechtlicher Prinzipien bei Organisation und Durchführung ökonomischer
Vorhaben sowie die Stärkung demokratischer und selbstbestimmter Strukturen im Wirtschaftsprozess“ (Grundsatzerklärung 2004) für zwingend erforderlich. Im Angesicht nie gekannter Militarisierung und Hochrüstung, immer neuer Kriege,
voranschreitenden sozialen Ruins und zunehmender ökologischer Krisen mit der Gefahr eines Atomkriegs und dem drohenden ökologischen Zusammenbruch fordert ethecon „Alles für den Frieden!“ Dafür ist der Umbau der Gesellschaftsordnung weg von Egoismus und persönlichem Vorteil, weg vom Diktat der Profite, hin zu Demokratie, Solidarität und Völkerfreundschaft unabdingbar.

Berlin, den 11. April 2025

Mitteilung in eigener Sache

Wasserschaden bei ethecon

Liebe Mitglieder, liebe Aktivist*innen, liebe Bündnispartner*innen,

aktuell haben wir in den Büroräumen in Düsseldorf einen Wasserschaden. Gelitten haben gelagerte Materialien wie Zeitungen, Flugblätter, Unterschriftensammlungen und Kampagnenunterlagen, sowie unsere Drucktechnik inklusive des dazugehörigen Papierlagers. Natürlich ist die Gebäudeversicherung des Hausbesitzers eingeschaltet, aber wir werden mit Sicherheit auf Kosten sitzenbleiben (schon alleine, weil für unsere politische Arbeit kein Verständnis existiert). Absehbar ist bereits jetzt, dass die Versicherung nur einen Teil der anfallenden Kosten begleichen wird. Und auch das erst nach einem längerem bürokratischen Prozess. Auch müssen wir in unseren Büros leider teilweise die Arbeit einstellen, während die Reparaturen stattfinden. Auch diese aufwändige Arbeitsorganisation kostet Zeit und Geld.

Die Reparatur- und andern Kosten beim Wasserschaden treffen ethecon außerplanmäßig. Umso mehr muss unser ehrenamtliches Team daran arbeiten, die konzernkritische Arbeit aufrecht zu halten und weiterzuführen.

Dies alles in einer Phase, wo ohnehin aufgrund von Krieg, Krise und stärkerem Druck der Konzerne der Aktivismus immer schwieriger wird.

Aber wir müssen unsere Arbeit weiterführen. Und das geht nur mit einer Aktionszentrale, die uns die Möglichkeiten gibt, unsere interventionen gegen Konzernmacht zu planen und umzusetzen.

Auf unsere Arbeit können wir aber immer stolz sein: Die Stiftung ethecon garantiert, dass multinationale Konzerne, wie AMAZON, TEPCO und RWE im Licht einer kritischen Öffentlichkeit stehen.

Wenn Ihr uns bei dieser Arbeit unterstützen wollt, könnt Ihr hier für uns spenden.

Solidarische Grüße
Das Team von ethecon

Solidarität mit den Klimaprotesten an den Universitäten!

End:Fossil Occupy hat im Rahmen der globalen Klimaproteste zu Besetzungen der Hörsäle europaweit aufgerufen.

ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie unterstützt die Besetzung an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf mit unserem Aktionselement, dem Dead Planet Award, um auf die Zerstörung unseres Planeten durch Klimakiller wie RWE und Co. aufmerksam zu machen.

Hier unsere Solidaritätserklärung: Solidaritäts-Erklärung End:Fossil Occupy

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

RHEINMETALL entrüsten!

Unsere Impressionen der Proteste zur diesjährigen RHEINMETALL Hauptversammlung vor der Konzernzentrale in Düsseldorf.

RHEINMETALL wurde 2017 mit dem internationalen ethecon Dead Planet Award geschmäht.

ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie fordert die Entrüstung von RHEINMETALL, sowie die Umstellung auf zivile Produktion damit das Geschäft mit dem Tod endlich endet.

Zum Weiterlesen der Link zu unserer Presseerklärung:RHEINMETALL PE

Unsere Rede könnt Ihr hier lesen: Rede RHEINMETALL

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

RWE – Energie die Leiden schafft

ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie hat sich aktiv an den Protesten anlässlich der am 04.05.2023 stattgefundenden Hauptversammlung des Verbrecherkonzerns RWE beteiligt. Die Stimmen werden immer lauter – der Widerstand wächst, gleichzeitig verdoppelt der Energieriese seine Milliardengewinne. Die mafiösen Konzernpraktiken werden immer skupeloser, RWE lässt ohne Rechtsgrundlage mit dem Segen des grünen Bundeswirtschaftsminister Habeck ein Riesen LNG-Terminals auf Rügen bauen. Dass gerade Vogelrast und Fischlaichzeit ist, stört dabei nicht. Profit vor Leben!

ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie hat 2021 den Vorstand Markus Krebber, den Aufsichtsrat Werner Brandt, den Großaktionär Larry Fink (BLACKROCK) vom Energiekonzern RWE sowie Armin Laschet, ehemaliger Ministerpräsident von NRW mit dem internationalen Dead Planet Award an den Pranger gestellt.

ethecon fordert einen menschen- und umweltverträglichen Umbau von RWE. Die Überführung in Gemeineigentum. Haftung für alle entstandenen Umwelt- und andere Schäden. Bestrafung aller Verantwortlichen!

 

 

 

 

 

 

 

 

Einen kleinen Zusammenschnitt unseres Beitrags könnt Ihr

hier anschauen: https://youtu.be/Fgk3rtrIJKQ

Dead Planet Schmähpreis 2021 RWE – Energie die Leiden schafft

Die RWE AG befeuert die Klimakatastrophe und schädigt die menschliche Gesundheit.
Die RWE AG wirbt mit dem Slogan „Energie aus Leidenschaft“. Wir sehen aber noch immer ein Geschäftsmodell, zu dem eher das Motto „Energie, die Leiden schafft“ passt.

ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie ruft anlässlich der Hauptversammlung von RWE am 04.05.2023 auf:

Stopp für Kohle, LNG und Fracking-Gas

Vorsicht bei Investoren, die ein fossiles Geschäftsmodell verfolgen

Verantwortung für die Langzeitfolgen des Braunkohletagebaus

Anlässlich der Hauptversammlung der RWE AG am 4. Mai 2023 fordern wir Vorstand und Aufsichtsrat des Unternehmens auf:

  • Anerkennung wissenschaftlicher Erkenntnisse zu Klima, Umwelt und Gesundheit durch Ausstieg aus dem fossilen Geschäftsmodell
  • keine Zusammenarbeit mit Investoren, die an einer Fortsetzung des fossilen Geschäftsmodells interessiert sind
  • höhere Investitionen in heimische erneuerbare Energien
  • statt Dividende Erhöhung der Rückstellungen für Ewigkeitslasten