COCA COLA

 

Internationaler ethecon
Dead Planet Award

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Coca Cola vermüllt den Planeten mit Plastik.
Jährlich
137 Mrd. Flaschen
4,1 Mio. Tonnen Kunststoff
0,6 Mio. Tonnen Plastikverpackungen
11 Prozent der weltweiten
Gesamt-Plastikverschmutzung
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Coca Cola steht weltweit nicht nur wegen Plastik-Vermüllung im Fokus der Kritik. Weitere Gründe sind:
* Ausbeutung und Zerstörung
natürlicher Ressourcen (Wasser)
* Unterdrückung und Ausbeutung
von Menschen
* imperialismus und Kolonialismus
* Verwicklung in Verbrechen
* Komplizenschaft mit Kriegstreibern
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Boykottiert wird Coca Cola u. a. in:
* Palästina/Westjordanland/Gaza
* Türkei
* Saudi-Arabien und Golfstaaten
* Ägypten, Jordanien, Libanon,
Marokko, Tunesien und andere
arabische Länder
* Indonesien und Malaysia
* Pakistan und Bangladesh

ethecon Schmähpreis
2016 wurden die Verantwortlichen Manager und Großaktionäre des Getränke-Konzerns und Profit-Verbrechers mit dem Internationalen ethecon Dead Planet Award geschmäht. Die Schmäh-Trophäe wurde im Rahmen einer öffentlichen Aktion mit Aktionen in den USA übergeben.
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Alle Dokumente
https://www.ethecon.org/ethecon/jaehrliche-preisverleihungen/preisverleihung-2016/
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Film Doku Preisübergabe
an COCA COLA in USA

https://www.youtube.com/watch?v=XEdBTytjeNY

SPRINGER-Preis für Peter Thiel

 

Internationaler ethecon
Dead Planet Award

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AXEL SPRINGER Konzern
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Sogar die ZEIT meint, dass es nicht geht, jemandem wie Peter Thiel einen Ehrenpreis zu verleihen.
Doch leider wird anders herum ein Schuh daraus: Der ultrareiche Neo-Faschist und religiöse Fanatiker Peter Thiel bekommt den Preis, weil der rechte Hetz-Konzern AXEL SPRINGER mit Rechten, Ultra Reichen und kapitalistischer Konzernmacht paktiert.
::: (Neo-)Faschistische Gefahr
Kritiker wie der Historiker Volker Weiß werfen Peter Thiel vor, eine „faschistische Dystopie“ anzustreben, in der eine kleine, technologische Elite die unkontrollierte Macht über die Massen ausübt. Er bedient sich dabei in seinen Schriften unter anderem der Theorien des NS-Kronjuristen Carl Schmitt. Thiel schrieb bereits 2009, dass er „nicht länger glaube, dass Freiheit und Demokratie miteinander vereinbar sind“.
::: Überwachung/Repression
Protest und Kritik an den herrschenden Verhältnissen werden weltweit von Geheimdiensten, Militär und Polizei ausgespäht und überwacht. Mit PALANTIR, der mächtigen Spionage-Software von Peter Thiel.
::: Zerstörung der Demokratie
Thiel steckt maßgeblich hinter dem Rechtsruck in den USA. Er nutzt sein immenses Vermögen, um rechtspopulistische und nationalistische Politiker strategisch aufzubauen. Er war einer der frühesten Großspender von Donald Trump und gilt als politischer Ziehvater und wichtigster Förderer des ebenfalls ultrarechten und religiös fanatischen US-Politikers JD Vance. Über Netzwerke reicht sein Einfluss auch nach Europa, etwa durch geschäftliche Verbindungen zum österreichischen Ex-Kanzler Sebastian Kurz.
::: Menschenfeindlichkeit
Thiel propagiert religiös-apokalyptische Endzeit-Szenarien. internationale Institutionen wie die EU oder die UN sind für ihn Vorboten des „Antichristen“. Soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz oder kollektive Verantwortung lehnt er strikt ab,das seien Zeichen „gesellschaftlicher Selbstzerstörung“.
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Hier das menschen- und demokratiefeindliche
2-Punkte Manifest von Palantir
https://x.com/yanisvaroufakis/status/2045981489603461309
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ethecon Schmähpreis
2018 wurden die Verantwortlichen Manager und Großaktionäre des Automobil-Konzerns und Klima-Verbrechers mit dem Internationalen ethecon Dead Planet Award geschmäht. Die Schmäh-Trophäe wurde im Rahmen einer öffentlichen Aktion bei einer Hauptversammlung des Konzerns übergeben.
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ethecon Schmähpreis
2024 wurden die Verantwortlichen Manager und Großaktionäre des Medien-Konzerns für ihre Verantwortung für Ruin und Zerstörung des BLAUEN PLANETEN einzig für ihre Profite mit dem Internationalen ethecon Dead Planet Award geschmäht.
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Alle Dokumente dazu hier
https://www.ethecon.org/preisverleihung-2024
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Unermessliche Profitgier

 

 

Internationaler ethecon
Dead Planet Award

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Automobil-Konzern VW
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Bei VW sollen 100 Tsd. und mehr Arbeitsplätze vernichtet werden. Vier bis sechs Werke im In- und Ausland – auch bei Töchtern des Konzerns – sollen geschlossen werden.
Es heißt die Produktion sei zu teuer. Die Kosten müssten gesenkt werden.
Das ist eine Lüge! Die Wahrheit ist, die Profite sollen steigen!
Bei der VW-Hauptversammlung Anfang Juni schüttete der Konzern je Aktie eine Dividende von 5,26 Euro aus. Das war mit 206 Prozent mehr als das DOPPELTE des Kapital-Werts der Aktie in Höhe von 2,56 Euro.
Im Vergleich dazu: Der Sparbuch-Zins liegt bei ca. 1,5 Prozent und Festgeld bringt ca. 3 Prozent.
Nun ist zu hören, dass VW die „Rendite“ auf bis zu 10 Prozent des UMSATZES „ausbauen“ will.
2025 hatte der Konzern 322 Mrd. Euro Umsatz. Bei 10 Prozent wäre das eine Rendite von 32 Mrd. Euro.
Je Aktie von 2,56 Euro Nennwert wären das 64 Euro bzw. 2.500 Prozent „Ertrag“.
Diese kriminellen Profite folgen einzig den Vorgaben der Ultra-Reichen. Diese besitzen die Mehrheiten der Aktien nicht nur bei VW, sondern auch bei allen anderen Konzernen. Ihre Profitgier ist unermesslich, allein im Jahr 2025 haben sie ihr Vermögen um 16 Prozent erhöht. Die fünf reichsten von ihnen besitzen ebenso viel wie die ärmere Hälft der Weltbevölkerung. Ihre Profitgier ist unermesslich und bringt den Planeten und die Lebensgrundlagen der Menschheit in Gefahr.
—ethecon Schmähpreis
2018 wurden die Verantwortlichen Manager und Großaktionäre des Automobil-Konzerns und Klima-Verbrechers mit dem Internationalen ethecon Dead Planet Award geschmäht. Die Schmäh-Trophäe wurde im Rahmen einer öffentlichen Aktion bei einer Hauptversammlung des Konzerns übergeben.
Alle Dokumente dazu hierhttps://www.ethecon.org/ethecon/jaehrliche-preisverleihungen/preisverleihung-2018/
—Sie scheuen den Pranger!
Hier der Film der ethecon Aktion zur Übergabe des Internationalen ethecon Dead Planet Award an die Verantwortlichen des VW-Konzerns für ihre Verbrechen beim Ruin des Blauen Planeten hin zu einem Toten Planeten.

Neuerscheinung

Dr. Werner Rügemer
ethecon Ehrenmitglied
Autor und Publizist
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Broken USA – 250 Jahre Kriege, Unterdrückung und Lügen
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Zur Geschichte und den wesentlichen Praktiken des US-Kapitalismus (Kolonialismus/Imperialismus). Diese Kenntnisse sind gerade heute notwendig. Das Buch ist leicht zu lesen und hat vier Kapitel:
1. Das gefährliche Endspiel
2. Die „Gene“ des US-Staats
3. Die 496 Kriege seit der Gründung
4. Die 1.185 Militärstützpunkte
in 80 Staaten
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„BROKEN USA“
250 Jahre Kriege, Unterdrückung und Lügen
Hintergrund Verlag, Berlin 2026
10,90 EURO (print), 7,99 Euro (eBook)
ISBN 978-3-910568-35-8
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Besprechung
https://globalbridge.ch/heute-4-juli-2026-die-usa-feiern-ihren-250-geburtstag-ja-aber/

Aktuell GLENCORE/Schweiz Neokolonialer Milliardenbetrug


Internationaler ethecon
Dead Planet Award
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Kongolesische Behörden versiegelten die Büros von GLENCORE. Der Schweizer Rohstoff-Konzern schuldet Steuern in Höhe von 4,7 Milliarden Dollar. Sie basieren u. a. auf Versicherungsbetrug innerhalb der Tochtergesellschaften des Konzerns.
GLENCORE ist v. a. bekannt für weltweite Zerstörung der Natur, Bestechungskriminalität und Ausbeutung der Arbeiterschaft.
Noch 2024 wurde GLENCORE in der Schweiz zu Ersatzforderungen in Höhe von 150 Mio. Euro verurteilt.
2022 gab das US-Justizministerium bekannt, dass GLENCORE mehr als 1,1 Milliarden US-Dollar wegen Bestechungsbetrug zahlen wird.
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ethecon Schmähpreis
2012 wurden die Verantwortlichen Manager und Großaktionäre von GLENCORE anläßlich einer Hauptversammllung des Rohstoff-Konzerns im Rahmen großer öffentlicher Aktionen mit dem Internationalen ethecon Dead Planet Award geschmäht.
Dokumente/Videos Verleihung
https://www.ethecon.org/ethecon/jaehrliche-preisverleihungen/preisverleihung-2012/
Video Übergabeaktion
https://www.youtube.com/watch?v=6yQN2ict_-Y

ethecon Solidarität ist unsere Stärke!


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Gestern hat der 22-jährige Mathematikstudent Julian Huber seine 35-tägige Ersatzfreiheitsstrafe in der JVA Plötzensee angetreten. Er hatte sich im August 2023 an einer Straßenblockade in Fürth beteiligt, um auf die verfehlte Klimapolitik aufmerksam zu machen.
Julian erklärt: „Ich gehe ins Gefängnis, um mich von dem Joch der Angst zu befreien. Die Haft ist momentan das schärfste Schwert, das dem deutschen Staat zur Verfügung steht. Ich glaube, dass wir uns als Einzelne und als Bewegung stärker damit auseinandersetzen müssen, wie wir mit diesem Druckmittel umgehen.“
Er ergänzt: Ich weiß, „warum ich so gehandelt habe, wie ich es getan habe. Ich gehe mit der tiefen Überzeugung ins Gefängnis, das Richtige getan zu haben und nach meinem besten Wissen und Gewissen gehandelt zu haben. Ich muss mir nichts vorwerfen. Mit dieser Haltung blicke ich auf die kommenden Tage im Gefängnis.“
Julian möchte eine gesellschaftliche Debatte darüber anstoßen, welchen Umgang politische Bewegungen mit Repressionen wie Gefängnisaufenthalten entwickeln können.
Obwohl er bereits zum Haftantritt geladen war, beteiligte sich Julian am vergangenen Montag an einem Protest gegen RHEINMETALL und blockierte gemeinsam mit anderen, unter anderem Greta Thunberg, das Büro in Berlin Mitte, um auf die Rolle bei der militärischen Unterstützung Israels im Krieg in Gaza aufmerksam zu machen.
ethecon erklärt sich solidarisch mit Julian Huber und protestiert entschieden gegen derartige Repressionen.
Briefe erreichen Julian unter folgender Adresse:
Julian Huber
JVA Plötzensee
Friedrich-Olbricht Damm 16
13627 Berlin

NESTLÉ Mord & Toschlag


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Gewerkschafter leben bei NESTLÉ Kolumbien gefährlich: Wilberto Quintero Medina (49) arbeitete mehr als 20 Jahre für die Milchpulverfabrik von NESTLÉ in Valledupar/Kolumbien. Er war langjähriges Führungsmitglied der Gewerkschaft Sinaltrainal. Am Abend des 28. April 2025 trafen ihn sechs Kugeln in den Rücken, und er starb noch auf dem Weg ins Spital. Für Carlos Soto, den Generalsekretär von Sinaltrainal, ist klar, dass der Mord im Zusammenhang mit den gewerkschaftlichen Aktivitäten von Medina steht.
Soto sagt: „Die Ermordung von Medina erfolgte in der Woche nach einem nationalen Treffen unserer Gewerkschaft in der Stadt. 100 Gewerkschaftsmitglieder und auch der kolumbianische Arbeitsminister waren damals in Valledupar.“ In der gleichen Woche seien auch Flugblätter mit Namen von Gewerkschaftsmitgliedern und Morddrohungen zirkuliert.
Der Tod von Medina reiht sich ein in eine lange Liste von Verbrechen gegen Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter: Nach Angaben des kolumbianischen Arbeitsministeriums wurden zwischen 1971 und 2023 insgesamt 3323 Gewerkschaftsmitglieder ermordet, 39 von ihnen gehörten der Gewerkschaft Sinaltrainal an.
Internationale Aufmerksamkeit erlangte der Fall des ehemaligen Nestlé-Arbeiters und Gewerkschaftsführers Luciano Romero. Er wurde 2005 entführt, gefoltert und ermordet, nachdem er zuvor mehrfach bedroht worden war. Der Fall führte wegen der Beteiligung von Nestlé-Managern auch zu einem juristischen Verfahren gegen Nestlé in der Schweiz. Die Klage gegen den damaligen Nestlé-Chef Peter Brabeck vor einem Zuger Gericht wurde jedoch aus formalen Gründen abgelehnt.
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Der Schähpreis von ethecon ging stellvertretend für alle Verantwortlichen bei dem Schweizer Lebensmittel-Konzern an die Ultrareiche NESTLÉ Aktionärin Bettencourt sowie den Vorstandsvorsitzenden Brabeck-Letmathe.
Die Schmährede hielt der inzwischen verstorbene Oberstaatsanwalt Prof. Dr. Schöndorf, der seinen Dienst quittierte, weil er miterleben musste, wie ein Strafverfahren gegen BAYER wg. Tausender tödlicher Vergiftungen in Deutschland in lächerlicher Weise beigelegt wurde und er vom BAYER-Werkschutz mit Waffen bedroht wurde, als er Akten beschlagnahmen wollte.
—Alle Dokumente
zur Verleihung des ethecon Schmähpreises an die Verantwortlichen bei NESTLE

Preisverleihung 2007

RHEINMETALL Händler des Todes

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Internationaler ethecon
Dead Planet Award 2017
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Am 09.07.2026 blockierten mehrere hundert Demonstrant*innen das Werkstor der Waffen-Fabrik von RHEINMETALL in Berlin. Die Aktion sei der Auftakt zu Protest-Tagen in Berlin u.a. gegen die deutsche Unterstützung Israels und eine „Mittäterschaft am Völkermord in Palästina“ durch RHEINMETALL. Gestern demonstrierten ca. 1.800 Menschen in Berlin . Unter ihnen auch Greta Thunberg. „Das erste Mal seit dem Zweiten Weltkrieg soll in Berlin wieder Rüstung produziert werden“, so die Veranstalter. Die die Waffen des Konzerns würden etwa von der Türkei gegen die Bevölkerung in Kurdistan und von Israel gegen die palästinensische Bevölkerung eingesetzt. —

ethecon Blue Planet Award 2016 Trauer um Huberto Juárez Núñez

Mit dem Tod von Huberto Núñez verliert die internationale Menschenrechts- und Solidaritätsbewegung einen unermüdlichen Kämpfer für Wahrheit, Gerechtigkeit und historische Aufarbeitung. Sein politisches Engagement war geprägt von dem festen Willen, Unrecht sichtbar zu machen und den Opfern staatlicher Repression und wirtschaftlicher Mitverantwortung eine Stimme zu geben.

Besonders sein Einsatz für die Aufarbeitung der Verstrickungen von Volkswagen do Brasil in die Repression während der brasilianischen Militärdiktatur machte ihn weit über Brasilien hinaus bekannt. Mit Beharrlichkeit setzte er sich dafür ein, dass die Schicksale der Betroffenen anerkannt, Verantwortlichkeiten benannt und Erinnerung bewahrt werden. Für ihn war Gerechtigkeit nicht nur eine Frage der Vergangenheit, sondern eine Verpflichtung für Gegenwart und Zukunft.

Die Verleihung des internationalen ethecon Blue Planet Award würdigte dieses außergewöhnliche Lebenswerk. Sie war eine Anerkennung seines jahrzehntelangen Engagements für Menschenrechte, Demokratie, soziale Gerechtigkeit und ökologische Verantwortung. Huberto Núñez verband den Einsatz für die Würde des Menschen mit dem Kampf gegen Ausbeutung, autoritäre Strukturen und die zerstörerischen Folgen eines Wirtschaftens ohne gesellschaftliche Verantwortung.

Sein Leben war geprägt von Mut, Konsequenz und internationaler Solidarität. Er hat gezeigt, dass selbst mächtige Unternehmen und politische Systeme zur Verantwortung gezogen werden können, wenn Menschen den Mut haben, nicht zu schweigen.

Wir verneigen uns vor einem Menschen, dessen Engagement weit über seine eigene Zeit hinauswirken wird. Sein Vermächtnis bleibt ein Auftrag, den Einsatz für Menschenrechte, Demokratie und soziale Gerechtigkeit entschlossen fortzuführen.

Huberto Núñez wird unvergessen bleiben. 🕊️

Con la muerte de Huberto Núñez, el movimiento internacional de derechos humanos y solidaridad pierde a un incansable luchador por la verdad, la justicia y el esclarecimiento histórico. Su compromiso político estuvo marcado por la firme voluntad de visibilizar las injusticias y dar voz a las víctimas de la represión estatal y la complicidad económica.

Su labor para esclarecer los vínculos de Volkswagen do Brasil con la represión durante la dictadura militar brasileña lo hizo conocido mucho más allá de Brasil. Con perseverancia, abogó por el reconocimiento de los destinos de los afectados, la señalización de responsabilidades y la preservación de la memoria. Para él, la justicia no era solo una cuestión del pasado, sino un compromiso con el presente y el futuro.

La concesión del premio internacional «ethecon Blue Planet Award» (Premio Planeta Azul) distinguió esta excepcional trayectoria de vida. Fue un reconocimiento a su compromiso de décadas con los derechos humanos, la democracia, la justicia social y la responsabilidad ecológica. Huberto Núñez supo aunar la defensa de la dignidad humana con la lucha contra la explotación, las estructuras autoritarias y las consecuencias devastadoras de una economía sin responsabilidad social.

Su vida estuvo marcada por el coraje, la coherencia y la solidaridad internacional. Demostró que incluso las empresas más poderosas y los sistemas políticos pueden rendir cuentas cuando las personas tienen el valor de no callar.

Nos inclinamos ante alguien cuyo compromiso trascenderá con creces su propia época. Su legado sigue siendo un mandato: continuar con determinación la lucha por los derechos humanos, la democracia y la justicia social.

Huberto Núñez permanecerá inolvidable. 🕊️

Der Professor der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Autonomen Universität Benemérita des Bundesstaates Puebla (BUAP) in Mexiko Huberto Juárez Núñez starb am 25. Juni im Alter von 75 Jahren.
Im November 2016 wurde dem mexikanischen Gewerkschafter und Ökonomen Huberto Juárez Núñez für seinen beispielhaften Einsatz zum Schutz des Blauen Planeten und der Rechte der Arbeitenden der Blue Planet Award verliehen.
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Hier die ethecon Fotoshow anläßlich der Verleihung des ethecon Blue Planet Award 2016
https://www.youtube.com/watch?v=1Ceojrt01GY&list=PLqfAi20YcB8-05CGfm4G04_l_HFUAdyjq&index=11&t=4s
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Nachruf auf Jean Ziegler

Hans See, Zustifter von ethecon,
Prof. für Wirtschaftskriminologie
und Freund von Jean Ziegler
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Jean Ziegler ist tot. Am 10. Juni 2026 starb er im Alter von 92 Jahren. Seinem Tod sah der ansonsten Furchtlose schon als junger Mann mit unüberwindlicher Angst entgegen.
Diese Angst hat er 1975 erstmals in einem in Paris erschienenen Buch öffentlich gemacht. Sie wurde zum zentralen Thema seines Lebens. Das Buch wurde 1977 unter dem Titel: „Die Lebenden und der Tod“ ins Deutsche übersetzt. Es wurde in viele andere Sprachen übersetzt. Im Jahr 2000 wurde es – von ihm überarbeitet und mit einem Vorwort versehen – bei Goldmann als Taschenbuch neu aufgelegt.
In Fachkreisen gilt es als eines der Standardwerke der „Soziologie des Todes“. Doch auch Laien können es mit großem Gewinn lesen. Die Todes-Soziologie, die unabwendbar darunter zu leiden hat, dass – wie Ziegler beklagte – niemand über seinen eigenen Tod zu berichten vermag und jeder Mensch (auch der Forscher) ihn nur durch die Erfahrung des Todes von Mitmenschen, also nicht selbst, erlebt. Eigentlich eine Banalität, die aber nach allem, was ich als langjähriger Freund und Mitstreiter Jean Zieglers über ihn und auch von ihm selber weiß, der Generalschlüssel zu seiner selbst von Freunden oft nicht verstandenen Weltanschauung, seines theoretischen Gerüsts und seiner sozialen und politischen Praxis ist.
Ziegler stellt dort kritisch fest: „Der Tod ist das große Tabu unserer Gesellschaft. Das ist gewollt. Die kapitalistische Warengesellschaft reduziert den Menschen auf seine Qualität als reaktive Zelle im Produktions- und Konsumprozess. Seine Existenz erschöpft sich in jener eines bloßen Funktionsträgers der kapitalistischen Akkumulations- und Profitmaschine. Das Bewusstsein seiner eigenen Endlichkeit jedoch schafft Schicksal, Bewusstsein der radikalen Singularität, der Einzigartigkeit des eigenen Lebens. Kein Moment kehrt je zurück. Keiner gleicht einem anderen. Der Tod macht uns zu verantwortlichen Subjekten unserer eigenen Existenz. Um die Angst vor dem eigenen Tode wenigstens teilweise zu mindern, gibt es nur einen Weg: jeden Tag – durch Gedanken, Taten und Träume – so viel Glück für sich und die anderen, so viel Sinn zu erschaffen, dass, am Ende des Lebens, dieses Leben seiner eigenen Negation so viel Sinn wie möglich entgegenzustellen vermag.“ Diesen Weg hat er gefunden, und ist ihn gegangen. Trotz aller Niederlagen mit großem Erfolg.
Doch fällt seinen Gegnern dazu überhaupt nichts ein.
Als Jean Ziegler 2012 von Axel Köhler-Schnura in Berlin der „Internationale ethecon Blue Planet Award“ überreicht wurde, hatte ich die große Ehre, die „Laudatio“ halten zu dürfen. Ich habe damals einen ersten Versuch unternommen, Zieglers Leben und Werk, seine sozialen und politischen Aktivitäten und Interventionen durch Einblicke in Gedanken und Ergebnisse dieses ungewöhnlichen Forschungsprojekts bewusst zu machen. Denkweise und Wissenschaftsbegriff Zieglers überschreiten nun einmal ermutigend die Grenzen, die ihr von Politik, Kapital und kapitalfrommen Medien (trotz Freiheitsgarantien) gezogen werden. Und Heerscharen von Konformisten, die Angst vor einem Karriereknick haben, ignorieren dieses besondere Werk in ihren Nachrufen, füllen ihre Zeilen über den „höflichen Provokateur“ (FR 12.5.26) lieber mit uralten, irgendwo abgekupferten Unterstellungen, Kränkungen und Herabsetzungen. Sie verraten damit nicht nur Zieglers höchstes Lebensziel, sondern auch, dass es sich in der Regel um Autoren handelt, die ihm einfach nicht das Wasser reichen können.
Die 2004 von Axel Köhler-Schnura und Gudrun Rehmann gegründete Stiftung ethecon sowie die 1991 von mir und Dieter Schenk gegründete Bürger- und Menschenrechtsorganisation Business Crime Control, die als Organisationen und Personen eng zusammenarbeiten und Jean Ziegler sehr viel verdanken, trauern um ihn und werden alles versuchen, in seinem Geist, in seinem Sinn, mit seinen Zielen den gemeinsamen Kampf für soziale Gerechtigkeit, friedliches Zusammenleben der Völker und die Bewahrung unseres blauen Planeten ohne Wenn und Aber fortzusetzen.
Mit seiner Familie, insbesondere seiner Frau Erica Deuber Ziegler, ohne deren unermüdliche und solidarische Unterstützung seiner Kämpfe er diese nicht hätte bestehen können, aber auch mit allen, vor allem den kapitalismuskritischen Zivilgesellschaften, auf die er immer rechnen konnte und auf die er seine Hoffnungen setzte, trauern wir um einen liebenswerten Menschen, einen Freund, einen Lebensretter, und um den Propheten einer besseren Welt, die – wovon er uns mit Worten, Schriften und Taten überzeugt hat – tatsächlich möglich ist.
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Laudatio Prof. Hans see
https://www.ethecon.org/ethecon-preise/die-preise-2012/prof-dr-hans-see-laudatio-2/ —
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Dankesrede Jean Ziegler
https://www.ethecon.org/ethecon/jaehrliche-preisverleihungen/preisverleihung-2012/dankesrede-prof-jean-ziegler/
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Hans See (*1934), Prof. für Wirtschaftskriminologie und Freund von Jean Ziegler erlernte den Beruf des Werkzeugmachers, erwarb den Realschulabschluss an einer Abendschule und erlangte die Allgemeinen Hochschulreife. Er studierte Germanistik, Politikwissenschaft, Soziologie und Philosophie, war Professor für Politikwissenschaft, Sozialpolitik und Wirtschaftskriminologie, Lehrbeauftragter beim Bundeskriminalamt, der Führungsakademie der Polizei und der Polizeifachhochschule. Zudem war er umfangreich in der Erwachsenenbildung bei Volkshochschulen, Gewerkschaften, der Neuen Richtervereinigung, Attac und der Katholischen Akademie Trier tätig. Aus seinem vielfältigen ehrenamtlichen Engagement sind die Gründung des gemeinnützigen Vereins Business Crime Control sowie die Zustiftung bei ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie besonders hervorzuheben.