Diskussionsbeitrag zum Corona-Notstand

Auch nach vier Monaten stellt die Corona-Epidemie unsere Welt noch immer auf den Kopf. Unsere Stiftung trägt den Namen „Ethik & Ökonomie“. Entsprechend fühlen wir uns aufgefordert, uns im Hinblick auf Corona zu einigen Fragen im Spannungsfeld Ethik und Ökonomie zu Wort zu melden. Seit unserer Erklärung vom 26. März stritten ethecon-Aktive auf der Straße, im Betrieb und in der internationalen Bündnisarbeit für ein gemeinwohlorientiertes Gesundheitssystem und diskutierten mit Kolleg*innen aus aller Welt. Im Folgenden wollen wir diese Erklärung zu aktualisieren. Weiterlesen…

Fleisch-Konzern JBS stoppen!

Während in Brasilien Proteste von Bauern, Landlosen, Indigenen und Arbeiter*innen wegen der Pandemie verboten werden, gehen Abholzung und Klimazerstörung, Vertreibung und Mord weiter!

ethecon fordert:

    • Stoppt die Rodungen des brasilianischen Regenwaldes für Futtermittel und Rinderzucht!
    • Stoppt das Freihandelsabkommen der EU mit den süd-amerikanischen MERCOSUR-Staaten!
    • Stoppt die Massentierhaltung!
    • Wiederaufforstung und Entschädigung der indigenen Völker Amazoniens!
    • Ein Ende der Korruption – JBS enteignen!






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Gemeinsame Erklärung von ethecon-Vorstand und Kuratorium

Während das Corona-Virus bereits die Welt auf den Kopf stellt und eine Wirtschaftskrise beginnt, warnen die Vereinten Nationen vor einer großen Hungersnot in diesem Jahr. Die bisherige Agrar-Politik hat versagt. Die Gremien von ethecon schlagen deshalb in ihrer diesjährigen Gemeinsamen Erklärung konkret vor, wie Hunger und Klima-Katastrophe zu bekämfen sind: Kleinbauern müssen unterstützt, Lebensmittel-Konzerne zerschlagen werden!